Forschung: KIK_Dispo

Künstliche Intelligenz zur Prognose und Steuerung in der Krankenhaus-Transportdisposition – KIK_Dispo

Das Forschungsvorhaben „Künstliche Intelligenz zur Prognose und Steuerung in der Krankenhaus-Transportdisposition – KIK_Dispo“ ist ein Projekt im Rahmen des BMBF-KMU-innovativ. Als Projektvorhaben wird das Potential neuer innovativer Lösungen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz zur Entwicklung neuer Softwarelösungen genutzt.

Die interne Krankenhauslogistik ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im Krankenhaus. Denn die Organisation der Logistik und eine effiziente Transportdisposition ist maßgeblich verantwortlich für die Sicherstellung eines reibungslosen Behandlungsablaufes.

Die Planung und Steuerung der internen Logistik erfolgt im Bereich der Disposition durch den unterstützenden Einsatz von Dispositionssystemen. Diese ermöglichen ebenfalls automatische Dispositionen, also die Verteilung der Transportaufträge unter Berücksichtigung von aktuellen Daten. Dabei kommen die derzeitig verwendeten Dispositionstools an ihre Grenzen, wenn benötigte Ressourcen nicht vorhanden sind oder externe Faktoren einwirken.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der internen Krankenhauslogistik ermöglicht die bisher unflexiblen Infrastrukturen zu verlassen und anpassungsfähige sowie bedarfsorientierte Aktivitäten und Prozesse zu erbringen. Mit zunehmender Komplexität logistischer Operationen oder der Notwendigkeit an zeitkritischen Entscheidungen versagen Optimierungsalgorithmen.

Das Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer intelligenten Dispositionsautomatik durch Verfahren des maschinellen Lernens. Dabei soll die intelligente Dispositionsautomatik aus vorangegangenen Entscheidungen lernen, wechselnde Parameter und Muster erkennen und die Prozesse selbständig an die wandelnden Anforderungen anpassen.

Zusätzlich sollen durch eine KI-gestützte Transportdisposition die Transportzeiten und auch die Warte/Übergabezeiten maßgeblich verringert werden. Das Pflegepersonal kann maßgeblich entlastet werden und sich pflegerelevanten Tätigkeiten widmen. Dies ist wichtig, um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken und um die Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität im Krankenhaus zu optimieren.

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