Aktuelles

3. iSCF Conference am 21. September in Frankfurt - Blockchain im Fokus

Am 21. September findet die 3. inclusive Supply Chain Finance Conference (iSCF) im House of Logistics and Mobility am Frankfurter Flughafen statt. Die internationale Konferenz thematisiert alle Aspekte des Supply Chain Finance und zeigt dessen Chancen für alle Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf. Sie gehört zu einer Reihe von Events der Supply Chain Finance Community und wird von dieser gemeinsam mit dem Fraunhofer IML und Innopay organisiert.

Unter dem Motto "Blockchain Technology - Turning the Hype into Reality" dreht sich in diesem Jahr alles um die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain in verschiedenen Unternehmensbereichen. Die Blockchain-Technologie ist in aller Munde, gleichzeitig werden aber ihr Einfluss und ihre künftigen Auswirkungen auf das Supply Chain Management noch immer unterschätzt, da es noch nicht wirklich gelungen ist, ihre bahnbrechenden Möglichkeiten aus dem virtuellen Raum in die Realwirtschaft zu übertragen.

Um genau diese Herausforderung geht es auf der diesjährigen iSCF Conference. Neben klassischen Keynotes werden Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Branchen vorgestellt, die dann gemeinsam mit den Teilnehmern im Rahmen verschiedener World Coffee Bars diskutiert und vertieft werden. Unternehmen wie IBM und Merck stellen Umsetzungsbeispiele und Pilotanwendungen der Blockchain-Technologie vor. Auch bei der der abschließenden Podiumsdiskussion wird es darum gehen, wie der Hype um Blockchain in die Realwirtschaft übertragen werden kann.

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Fraunhofer Mobility Infusion auf der Hypermotion 2018

Mobilität verändert sich. Doch wie wird Mobilität in Zukunft genau aussehen? Welche Rolle spielen Daten für neue Geschäftsmodelle und technologische Innovationen? Zentrale Frage ist hierbei, ob diese Innovationen die Lösung für zukünftige Mobilitätskonzepte sind. Welche Daten können gezielt für welche Zwecke im Mobilitätsbereich genutzt werden?

Diesen Fragen gehen das Publikum gemeinsam mit Experten von Fraunhofer, aus Unternehmen und der Marktforschung nach und stellen Prognosen zum Mobilitätsverhalten auf den Prüfstand. Dabei wird diskutiert, wie sich Trends auf zukünftige Lebensstile und Mobilitätsentscheidungen auswirken können.

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Henkes Blog zum Management der Industrie 4.0

Industrie 4.0? Machen alle. Die einen gehen enthusiastisch voran, andere sind dabei, weil sie den Anschluss nicht verlieren wollen und wieder andere, weil sie die ungeheuren 4.0-Potenziale für Kosten, Effizienz, Kundennähe und neue Geschäftsmodelle nutzen wollen oder müssen. Und alle wissen mehr oder weniger, welche Technologien dabei und dafür nötig und nützlich sind. Aber wie man diese neuen Technologien beim Zusammentreffen mit der eigenen Belegschaft, den eigenen Prozessen und Strukturen managt – das ist eine ganz andere Frage, auf die viele eben noch keine befriedigende Antwort gefunden haben.

Und genau deshalb gibt es jetzt "aHead - Henkes Blog zum Management der Industrie 4.0". Hier bloggt unser Institutsleiter Prof. Dr. Michael Henke über das Wie von 4.0, weil das Was jedem längst klar ist. Darüber, wie man teilautonome Teams führt und wie man die Mitarbeiter über die bloße „Verschreibung“ einer Technik-Schulung hinaus 4.0-fit macht. Wie man die Unternehmenskultur verändert, interne Wagenburgen auflöst oder Firmen in der Firma transformiert. Denn wenn es wirklich und mit Köpfchen vorwärts gehen soll, braucht die Industrie 4.0 das Management 4.0.

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Drei Jahre Center für Logistik und Mobilität

Seit drei Jahren besteht das Center für Logistik und Mobilität im HOLM, und die beiden Intstitutsleiter Prof. Michael Henke und Prof. Uwe Clausen ziehen nach dieser Zeit ein erstes Fazit. Im Interview sprechen sie über die wichtigsten Projekte in dieser Zeit und geben einen Ausblick auf die zukünftigen Schwerpunkte, von intelligenter Vernetzung von Verkehrsmitteln über die Digitalisierung der Luftverkehrslogistik bis hin zu ihrer Vision von "Blockchain meets Supply Chain Management".

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Blockchain und Smart Contracts

Neues Fraunhofer-Positionspapier analysiert die Blockchain-Technologie aus wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Sicht der Fraunhofer-Gesellschaft analysiert und untersucht relevante Technikaspekte und damit verbundene Forschungsfragen

T-Shirts aus Bangladesch, Kaffee aus Kolumbien, Computer aus China – der weltweite Warenhandel hat vor allem in den letzten drei Jahrzehnten rasant zugenommen. Doch noch immer sind Geschäfte über Landesgrenzen hinweg erstaunlich aufwendig und mit viel Papierkram verbunden. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie könnte der Außenhandel bedeutend vereinfacht und beschleunigt werden.

Eine Blockchain ist eine Art dezentrale Datenbank. Jeder Blockchain-Teilnehmer speichert den vollständigen Datensatz in Form von Blöcken, die miteinander kryptografisch verknüpft sind. Werden neue Daten hinzugefügt, wird die Blockchain bei allen Teilnehmern über ein Abstimmungsverfahren aktualisiert. So lässt sich jeder Schritt eines Prozesses mit allen dazugehörigen Daten und Dokumenten sicher und irreversibel festhalten – ideal für den internationalen Warenhandel, aber auch für zahlreiche andere Anwendungen wie die unternehmensinterne Dokumentation.

Besonders interessant ist diese Technologie für Unternehmen, deren Geschäftsmodelle auf Vertrauenspositionen basieren. Sie kann Arbeitsabläufe einfacher, schneller, sicherer und effizienter machen. Das lässt sich nicht nur für das Außenhandelsgeschäft gewinnbringend nutzen, sondern auch für andere Zug-um-Zug-Geschäfte, wo die Vertragsparteien heute immer noch Formulare ausfüllen, ausdrucken und auf Sicherheiten warten müssen.

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Das Positionspapier zum Download

Fraunhofer Mobility Infusion am 21. November 2017 in Frankfurt

Fachkongress auf der Hypermotion, der neuen Fachmesse zur Digitalisierung intelligenter Verkehrssysteme in Frankfurt

»Intelligent vernetzt – Wo geht die Reise hin?« und »Autonomes Fahren in der vernetzten Mobilität« - das sind die Themen der »Fraunhofer Mobility Infusion« auf der Hypermotion, der neuen Fachmesse zur Digitalisierung intelligenter Verkehrssysteme in Frankfurt.

In unserer Fachkonferenz beleuchten wir Fragen zur Zukunft der vernetzten Mobilität und aktuelle Themen wie Intermodalität, Multimodalität und autonomes Fahren gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Verbänden und angewandter Forschung. Mit dabei sind Experten und Manager u.a von Fraunhofer, Siemens, Uber, PRO BAHN e.V. sowie dem VDV, die spannende Impulse und Ausblicke auf die Mobilität der Zukunft geben.

Welche Rolle spielt das autonome Fahren in der vernetzten Mobilität und wie greifen neue Geschäftsmodelle und Technologien ineinander? Das möchten wir mit unseren Teilnehmern – gerne auch kontrovers – diskutieren. In der Podiumsdiskussion ist deshalb ein Publikumsplatz reserviert, der vor Ort unter allen Interessierten verlost wird.

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Zukunftsbild Geschäftliche Mobilität

Neue Studie für den Verband Deutsches Reisemanagement

Am 12. Mai 2017 fiel auf der Frühjahrstagung des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) in Berlin der Startschuss für die Studie des Fraunhofer IML. Das Institut wird im Auftrag der VDR Service GmbH eine Studie zum „Zukunftsbild Geschäftliche Mobilität“ erstellen.

Die Studie wird sich mit den Trends und Entwicklungen beschäftigen, welche auf die geschäftliche Mobilität von morgen wirken, und ein Zukunftsbild für das Jahr 2025 entwerfen. Durch ein interaktives Veranstaltungsformat konnten die Teilnehmer der der Frühjahrstagung der Projektleiterin Isabella Geis relevante Zukunftsthemen und Trends mitgeben und so die Studie bereits von Anfang an mitgestalten. Unter dem Motto „Vordenken – Machen – Weiterdenken“ konnten sie per digitaler Liveabstimmung angeben, wie gut sie sich selbst im Bereich der geschäftlichen Mobilität gewappnet sehen. Die Akteure werden im Verlauf der Studie kontinuierlich eingebunden.

Data Analytics zur Flexibilisierung von Luftfrachttransportverträgen

Fraunhofer IML stellt Fuel Surcharge Index für Versender, Spediteure und Airlines zur Verfügung

Kraftstoffpreise fluktuieren aufgrund von komplexen wirtschaftlichen wie politischen Zusammenhängen. Davon sind insbesondere Unternehmen entlang der Luftverkehrskette betroffen, wie z.B. Versender, Spediteure und Airlines. In diesem Umfeld ist es schwierig und aufwändig, langfristige Verträge für den Transport von Luftfracht abzuschließen. Darüber hinaus besteht speziell bei langfristigen „all-in-Tarifen“ ein erhöhtes finanzielles Risiko.

Die Luftfrachttransportkosten setzten sich aus einem Grundtarif (base rate), dem Kraftstoffzuschlag (fuel surcharge) und dem Sicherheitszuschlag (security surcharge) zusammen.

Über die Zeit variiert die Höhe des Kraftstoffzuschlages u.a. auch je nach Strecke (TC 1-3 und feiner) und Airline. Diese Vielzahl an möglichen Variablen führt zu einem komplexen Berechnungsmodell und damit zu einem für Luftfrachttransportdienstleister und deren Kunden nur schwer nachvollziehbaren Kostenblock.

Vor diesem Hintergrund wurde das Fraunhofer IML beauftragt, einen neutralen Fuel Surcharge Index zur Verfügung zu stellen, der einerseits eine Luftfrachttransportkostentransparenz ermöglicht und andererseits als variabler Faktor in einem langfristigen Luftfrachttransportvertrag eingesetzt werden kann.

Der Fuel Surcharge Index des Fraunhofer IML ist bereits als integraler Bestandteil in Verträge namhafter Versender und Spediteure aufgenommen worden.  

Fraunhofer IML hilft bei signifikanter Reduzierung von Luftverkehrsemissionen

Eine signifikante Reduzierung von Emissionen ist eine der zentralen Herausforderungen, um Lebensqualität und Wertschöpfung in Europa zu erhalten. Luftverkehrsemissionen nehmen hier eine besondere Stellung ein. Einerseits ist aufgrund der Historie das Thema Luftverkehrsemissionsreduzierung besonders sensibel und entsprechend aufwendig und teuer. Andererseits ist ein emissionsarmer Luftverkehr ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Im Rahmen von Clean Sky analysiert das Fraunhofer IML die neuesten Technologiekonzepte mit Logistikrelevanz entlang der gesamten Flugzeug Supply Chain (Produktion, MRO, Recycling) und bewertet diese auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Diese Bewertungserkenntnisse des Fraunhofer IML schaffen eine wesentliche Grundlage zur systematischen Technologie- und Logistikoptimierung.

Clean Sky ist das größte europäische Forschungsprogramm, das innovative Technologien zur Reduzierung von CO2-, Gas- und Geräuschpegeln von Flugzeugen entwickelt.

Neues Projekt "Nahmobilität für Migranten" gestartet

© noxmox – Fotolia

Am 03. Februar 2017 fand der Kick-Off Termin des Forschungsprojektes „Nahmobilität für Migranten als Bestandteil einer erfolgreichen Integrationsstrategie – Eine Bedarfsanalyse für das Rhein-Main-Gebiet“ im House of Logistics and Mobility (HOLM) statt. Bei diesem Projekt wird das Alltagsmobilitätsverhalten von Migranten analysiert und Lösungsansätze für ihren Mobilitätsbedarf entwickelt, um eine erfolgreiche Integration zu fördern und zu unterstützen. Neue Erkenntnisse sind für eine erfolgreiche Integrationsstrategie von Bedeutung, da, neben dem Erlernen der Sprache, selbstständige und flexible Mobilität einen zentralen Bestandteil für soziale und berufliche Teilhabe darstellt. Der Mobilitätsbedarf wird durch eine Kombination von qualitativen und quantitativen Erhebungen ermittelt. Untersucht werden Bewegungsmuster, genutzte Verkehrsmittel und bereits bestehende Mobilitätsangebote. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen dann als Grundlage für Lösungsansätze zur Förderung der Mobilität von Migranten hinsichtlich ihrer Anforderungen und unter Berücksichtigung spezieller Problemstellungen wie zum Beispiel fehlende Sprachkenntnisse und dezentrale Unterbringung. Ein weiterer Aspekt wird die Frage sein, was regionale Akteure beispielsweise aus dem ÖPNV tun können, um die Mobilität von Migranten zu verbessern. Das Projekt läuft voraussichtlich bis Ende 2017 und wird im Rahmen der HOLM-Innovationsförderung gefördert. Assoziierte Partner sind der Rhein-Main-Verkehrsverbund, der Asyl Alsbach-Hähnlein e.V., die Stadtverwaltung Oberursel (Taunus) sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden.

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„Wie verändert sich die Mobilität für die Polizei im Jahr 2025?“

Studienergebnisse in Hannover vorgestellt

Am 23. Januar 2017 wurden die Ergebnisse der Fraunhofer-Studie zum Thema „Mobilität der Polizei im Jahr 2025“ in Hannover vorgestellt. Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport – Landespolizeipräsidium wurden im Rahmen der Studie relevante Trends für polizeiliche Fahrzeugflotten identifiziert und deren zukünftige Entwicklungen prognostiziert. Neben Kostenentwicklungen wurden alternative Antriebstechnologien für die Polizei Niedersachsen sowie Vernetzung und digitale Sicherheit in polizeilichen Fahrzeugflotten bewertet. Mit der Studie erhält die Polizei Niedersachsen Handlungsempfehlungen, um auch weiterhin eine bedarfsgerechte und sichere aber gleichzeitig umweltgerechte Mobilität für ihre Beamten zu gewährleisten.

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Fraunhofer IML plant neuen Air-Cargo-Terminal in Doha

Das Fraunhofer IML hat den Auftrag erhalten, das neue Air Cargo Terminal in Doha/Katar (CT02) am Hamad International Airport zu planen. Nach seiner Fertigstellung wird das CT02 mit seiner geplanten Kapazität zu den größten Frachtterminals der Welt zählen.

Das Projekt wird neben dem aktuellen Midfield Cargo Terminal (CT01) realisiert und umfasst die Planung und Ausgestaltung von Logistikflächen, Büroräumen, land- und luftseitiger Gebäudeanbindungen sowie von Straßen und anderen gemeinsamen Infrastrukturen. Beauftragt wurden die Planungsleistungen vom italienischen Ingenieurbüro F&M Ingegneria SpA. Diese umfassen die Pre-Design-Phase, also die Unterstützung beim Cargo-Anforderungsmanagement und der Cargo-Konzeptentwicklung: Bestandsaufnahme CT01, Herleiten der Zielkapazitäten, Ermittlung der Flächenbedarfe, Anordnen der logistischen Flächen sowie die Schnittstellendefinition zwischen CT01 und CT02.

Roadmap zum Einkauf 4.0 - Fraunhofer IML entwickelt Einkauf 4.0 Check als mobile App

Einkauf 4.0 Check
© Fraunhofer IML

Der Einkauf gehört zu den Unternehmensbereichen, die von den Möglichkeiten der Digitalisierung enorm profitieren können. Viele Unternehmen wissen aber gar nicht, wo genau sie stehen und welche Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen Digitalisierung ihrer Einkaufsorganisation erforderlich sind.

Das Fraunhofer IML hat deshalb einen Einkauf 4.0 Check entwickelt, mit dem Unternehmen ihre Einkaufsorganisation anhand diverser Erfolgskriterien bewerten können, um individuelle Handlungsfelder auf dem Weg zum Einkauf 4.0 zu identifizieren. Dabei werden systematisch qualitative und quantitative Erfolgsfaktoren in den Dimensionen Technologien & Systeme, Organisation & Prozesse, Management & Mensch, Lieferanten, Geschäftsmodelle sowie Controlling & KPIs ausgewertet und die wesentlichen Handlungsfelder in Bezug auf Industrie 4.0 mithilfe einer Gap-Analyse identifiziert. Darüber hinaus werden relevante KPIs der Einkaufsorganisation zur ganzheitlichen Bewertung herangezogen. Der Fraunhofer Einkauf 4.0 Check dient somit als Basis für die Erstellung einer individuellen Roadmap für die Umsetzung von Industrie 4.0 im Einkauf.

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Think Tank Einkauf 4.0

Erste konstituierende Sitzung des von Fraunhofer IML und BME initiierten Fachgremiums am 19. September in Frankfurt

Der von Fraunhofer IML und BME initiierte Think Tank „Einkauf 4.0“ hat sich am 19. September im Frankfurter House of Logistics and Mobility konstituiert. Dem Fachgremium gehören neben Experten von Fraunhofer IML und BME auch 15 CPOs namhafter deutscher Industrieunternehmen an. Darunter befinden sich unter anderem Firmenvertreter aus den Bereichen Automotive, Telekom, Luft- und Raumfahrt sowie dem Dienstleistungssektor.

In Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft sollen ein anwendungsorientierter Handlungsrahmen sowie konkrete Maßnahmen und Hilfestellungen auf Basis zuvor identifizierter Handlungsfelder für den Einkauf erarbeitet werden. Dazu zählen „Technologie & Systeme“ (u.a. Einsatz künstlicher Intelligenz, Chancen des 3D-Drucks für den Einkauf), „Organisation & Prozesse“ (u.a. Einkauf als „information-powerhouse“), „Mensch und Management“ (u.a. Einkauf als Schnittstelle im Unternehmen) und „Geschäftsmodelle“ (u.a. Digitalisierung des Beschaffungsportfolios). Noch zu gründende Arbeitsgruppen werden diese Themenfelder bearbeiten.

Der Think Tank wird Transparenz in das Thema der Digitalisierung des Einkaufs bringen. Er hat zudem die Aufgabe, dem Einkauf entsprechende Impulse zu geben, so dass dieser seiner wichtigen strategischen Rolle in Zukunft gerecht werden kann.

Logistik und Mobilität in Hessen 2035

Gemeinsame Studie von Fraunhofer IML und HOLM


Das Jahr 2035 in Hessen - die Digitalisierung hat nahezu alle Bereiche unseres Alltags und vor allem die Logistik- und Mobilitätswirtschaft erfasst und tiefgreifend verändert: Mobilität ist ein umfassendes Serviceangebot geworden. Die Warenströme im Land sind fast vollständig transparent. Kundinnen und Kunden können für jedes Endprodukt nicht nur erkennen, wo sich die Ware befindet und bestimmen, wohin die Ware wann geliefert werden soll. Ein modernes Informationsmanagement erlaubt es auch, Details über den „ökologischen Fußabdruck“ zu erhalten und darüber, wo und unter welchen Bedingungen die Ware hergestellt worden ist.
 
Mit diesen und anderen Themen haben sich das Fraunhofer IML und das House of Logistics and Mobility (HOLM) in den vergangenen Monaten beschäftigt. Entstanden ist das Zukunftsbild „Logistik und Mobilität in Hessen 2035“, an dem Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes durch Befragungen, in Workshops und Interviews mitgewirkt haben und das eine Vielzahl von Themen in sieben Handlungsfeldern der Logistik und Mobilität skizziert.
 
Die Studie weist auf vielversprechende, weltweite Lösungsansätze hin und gibt 102 Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Die Studie zum Download