Aktuelles

SIMPEL² - Teilnahme am Führungsstab während der EM 2024 in Dortmund

© Feuerwehr Dortmund 2024
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Im Rahmen des Forschungsvorhabens »SIMPEL² - Software-gestützte Informations- & Materialflüsse für planbare und chaotische Einsatzlagen« war am 29. Juni 2024 zur Begegnung des EM 2024-Achtelfinalspiels zwischen Deutschland und Dänemark die Teilnahme am Führungsstab der Feuerwehr Dortmund möglich.

Hierbei konnten erste Erkenntnisse, hinsichtlich der im Projekt durchzuführenden Bedarfs- und Anforderungsanalyse sowie der Detailabläufe, innerhalb eines Führungsstabes, im Realbetrieb gewonnen werden.

SIMPEL²-Projektpartner sind das Unternehmen Eurocommand GmbH sowie die Berufsfeuerwehr der Stadt Dortmund. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

 

 

 

 

Kontakt:

Holger Schulz

Telefon: +49 (0) 8051 / 901-118

E-Mail: Holger.Schulz@iml.fraunhofer.de

SIMPEL² - Stabslogistik 2.0

© Feuerwehr Dortmund 2024
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Am 03. Juni 2024 erfolgte der offizielle Projekt-Kick-Off des Forschungsvorhaben »SIMPEL² - Software-gestützte Informations- & Materialflüsse für planbare und chaotische Einsatzlagen«.

Das Projekt »SIMPEL²« beschäftigt sich vorrangig mit der Erarbeitung eines ganzheitlichen Logistikkonzepts für (Groß-)Schadenslagen und dessen anschließende Überführung in eine Software-Lösung hinsichtlich einer digital-gestützten, optimierten Stabslogistik. Schwerpunkte liegen hierbei u. a. auf effektiveren Informations- und Kommunikationsflüssen, optimierten Arbeits- und Prozessabläufen sowie auf verbesserter Materialflüsse und Meldungsprozesse. Weitere Projektinhalte und -ziele sind mehr Transparenz im Stab, ein höherer Reifegrad in der Stabslogistik durch digitale Unterstützung, weniger Aufwand für Selbstverwaltung und eine bedarfsgerechte Logistik. Das zu entwickelnde »SIMPEL²«-Gesamtsystem wird im Projektverlauf in anwendungsnahen Testszenarien und realen Übungen auf dessen Einsatzfähigkeit und Praxistauglichkeit hin getestet und validiert.

Projektpartner sind das Unternehmen Eurocommand GmbH sowie die Berufsfeuerwehr der Stadt Dortmund. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger ist die VDI Technologiezentrum GmbH.

Weitere Informationen zum Forschungsvorhaben »SIMPEL²« sind in Kürze unter Referenzen verfügbar.

 

Kontakt:

Holger Schulz

Telefon: +49 (0) 8051 / 901-118

E-Mail: Holger.Schulz@iml.fraunhofer.de

 

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand auf der transport logistic 2023

© Fraunhofer IML
© Fraunhofer IML

Vom 9. Mai 2023 bis 12. Mai 2023 fand wieder die transport logistic in München statt. Die transport logistic ist die internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Auch einer unserer Demonstratoren war Teil des Messestands des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML.

Blockchain-basierte Gefahrgutabwicklung

Der Demonstrator unterstützt die Digitalisierung und Automatisierung der Gefahrgut-abwicklung im Straßenverkehr mittels blockchain-basierter Open-Source-Software-Komponenten.

Die entwickelte Software-Lösung unterstützt die Interaktion zwischen den logistischen Prozessbeteiligten, bspw. mittels eines blockchain-basierten Beförderungspapiers, bietet Assistenzfunktionen, eine Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und eine persistente Dokumentation des Prozessfortschritts. Die blockchain-basierte Gefahrgutabwicklung ermöglicht zudem die Verarbeitung von sensiblen Daten sowie eine manipulations-sichere Speicherung aller prozess-spezifischer Informationen. 

Link zum Flyer (DE)

Link zum Flyer (EN)

 

Kontakt:

Holger Schulz

Telefon: +49 (0) 8051 / 901-118

E-Mail: Holger.Schulz@iml.fraunhofer.de

4. Konsortialtreffen in Bad Birnbach - KI4autoBUS

Zum Übergang in das letzte Projektjahr kamen am 27. Oktober 2022 die Forschungspartner sowie Herr Dr. Jürgen Dam als Vertreter für den Projektträger VDI/VDE-IT im Artrium in Bad Birnbach zusammen.

© Fraunhofer IML Prien (2022)

Das unter der Leitung des Fraunhofer IML durchgeführte Treffen bot allen Projektpartnern die Gelegenheit, ihre Zwischenergebnisse zu präsentieren und in einem Workshop die gemeinsamen Ziele für die noch ausstehenden 12 Monate gemeinsam zu definieren. Für einen Überblick über bisherige Fortschritte gab es aufschlussreiche Beiträge aus den Arbeitspaketen zu Use Cases, zur KI für die Verkehrsmitteldisposition sowie zur Funktionserweiterung der Mobilitäts-App Wohin·Du·Willst. Abschließend wurde ein Ausblick auf die weitere Arbeit gegeben. Mit dem Umbau eines Shuttles für die Beförderung multimorbider Personen, sowie dem Feldtest einer plattformneutralen Mobilitätsanwendung, freuen wir uns auf die nächsten großen Meilensteine. Der eigenständige Entscheidungsprozess der KI ermöglicht den Test einer optimalen Verkehrsmitteldisposition, zugeschnitten auf die mitunter besonderen Anforderungen jedes einzelnen Nutzers.

Wir bedanken uns bei allen Projektpartnern vom Fraunhofer IML, der DB Regio Bus Bayern, der Q_PERIOR AG und der qdive GmbH sowie Herrn Dr. Dam für das konstruktive Meeting und freuen uns auf das nächste persönliche Treffen.

Für das Fraunhofer IML nahmen die Projektleiterin Nicole Wagner-Hanl sowie Wolfgang Inninger und Carolin Altena teil.

Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) im Rahmen der Förderlinie Digitalisierung, Förderbereich Informations- und Kommunikationstechnik gefördert.

Weitere Informationen zu KI4autoBUS finden Sie hier.

Gerne können Sie sich auch direkt mit uns in Verbindung setzen.

Kontakt:

M.A. Nicole Wagner-Hanl

Telefon: +49 (0) 8051 / 901-113

E-Mail: Nicole.Wagner-Hanl@iml.fraunhofer.de

European Yard Summit 2022

© Michiel Deviyver

Der von Peripass initiierte European Yard Summit 2022 fand am 28.04.2022 in Boom, Belgien statt.

Seitens Fraunhofer IML war dort Simon Schmitt vertreten, der im Rahmen der Podiumsdiskussion die aktuellen Herausforderungen, die Relevanz von Yard Management und potenzielle Lösungsansätze diskutierte.

Informationen zum stattgefundenen Programm finden Sie unter: https://www.europeanyardsummit.com/

Kontakt: Wolfgang Inninger

Mail: wolfgang.inninger@iml.fraunhofer.de

Blockchain Europe

Blockchain Europe.NRW Logo
© Fraunhofer IML
Blockchain Europe.NRW Logo in Farbe

Forschungsvorhaben: Blockchain Europe

Blockchain Europe ist ein Forschungsvorhaben zum Aufbau eines Europäischen Blockchain-Instituts in Nordrhein-Westfalen (NRW) mit dem in Zukunft gemeinsam mit interessierten Industrieunternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen die Blockchain-Technologie entscheidend vorangetrieben werden soll.

Unter Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen wird somit ein europaweit einzigartiges Institut geschaffen, welches die Digitalisierung in Wissenschaft und Praxis unterstützt sowie beschleunigt.

Weiterführende Informationen zum Forschungsprojekt Blockchain Europe finden Sie unter:

https://blockchain-europe.nrw/

Thema: Gefahrgut

Im Rahmen des Forschungsvorhabens Blockchain Europe befasst sich ein Anwendungsprojekt, in welchem auch das Fraunhofer IML Projektzentrum »Verkehr, Mobilität und Umwelt« intensiv beteiligt ist, mit dem Thema Gefahrgut.

Grundsätzlich unterliegt der Transport, die Lagerung und die Abwicklung von Gefahrgut strengen gesetzlichen Regularien und einer hohen Dokumentationspflicht. Eine Vielzahl an Kontrollorganen und weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie Akteuren in der Supply Chain, bspw. vom Absender über den Beförderer bis hin zum Empfänger, können hierbei involviert sein. Die Gefahrgutabwicklung ist somit in einer Vielzahl von Bereichen ein recht komplexes Unterfangen. Eine Lösung könnte hier z.B. ein elektronisches, flexibles Beförderungspapier sein und mittelfristig die durchgängig digitale Gefahrgutabwicklung mittels der Blockchain Technologie.

So könnte hier beispielsweise die Blockchain Technologie den vertrauenswürdigen, transparenten Austausch sensibler Daten und dadurch ein effizientes Gefahrgutmanagement in Übereinstimmung mit den rechtlichen und regulatorischen Bestimmungen ermöglichen. Auch könnten Kontrollen bei Gefahrguttransporten mittels der Blockchain Technologie deutlich vereinfacht durchgeführt werden, denn alle am Gefahrgutprozess beteiligten Akteure, vom Beförderer bis zum Empfänger, können Zugriffsrechte auf dieselben Informationen besitzen – für alle Beteiligten transparent und sicher.

Weitere Informationen zum Thema Gefahrgut und Blockchain finden Sie auch unter:

https://blockchain-europe.nrw/gefahrgut/

Entwicklungsprojekt: dangerous

Das Blockchain Europe Entwicklungsprojekt dangerous, welches vom Fraunhofer IML Projektzentrum »Verkehr, Mobilität und Umwelt« mitentwickelt wird, beschäftigt sich mit der Automatisierung und Digitalisierung der Gefahrgutabwicklung mittels Nutzung der Blockchain Technologie.

Hauptziele im Projekt dangerous sind beispielsweise die zeitintensiven Vorbereitungen für den Gefahrguttransport zu minimieren und die Flexibilisierung unter Einhaltung der geltenden rechtlichen Bestimmungen zu erhöhen. Auch die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und die persistente Dokumentation des Prozessfortschritts steht im Fokus den Entwicklungsprojektes. Ein blockchainbasierter Ansatz ermöglicht hierbei einerseits eine konsistente Verarbeitung von teilweise sensiblen Daten, wie z. B. Art und Menge des Gefahrguts oder auch den jeweiligen Zeitstempel der Warenbewegung, sowie andererseits auch die manipulationssichere Speicherung aller notwendigen Informationen. Durch den gezielten Einsatz von Smart Contracts kann der operative Gefahrgutabwicklungsprozess zudem automatisiert und in Zukunft autonomisiert werden.

Im Entwicklungsprojekt dangerous wird dies aktuell mittels eines »Blockchain User Portals« realisiert, welches als progressive Webapplikation umgesetzt wird. Hierfür werden im Blockchain Europe Forschungsvorhaben eigenständige Open Source Basiskomponenten entwickelt, um z.B. Dokumente revisions- und manipulationssicher auf der Blockchain abzubilden. Diese Basiskomponenten bieten durch den Einsatz von Smart Contracts zudem die Möglichkeit auf weitere Prozessoptimierungen und -automatisierungen, wie beispielsweise eine automatische Benachrichtigung im Zuge von Statusänderungen.

Weitere Informationen zum Entwicklungsprojekt dangerous und Details zum »Blockchain User Portal« sind unter https://blockchain-europe.nrw/gefahrgut/entwicklungsprojekt-dangerous/ abrufbar.

Social Media Kanäle

Aktuelle Informationen und weitere Neuigkeiten über das Forschungsvorhaben Blockchain Europe und das Entwicklungsprojekt dangerous finden Sie auch über die folgenden Social Media Kanäle:

  • Twitter: https://twitter.com/blockchain1_eu
  • LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/blockchain-europe/
  • YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC7Ly46DS_S2OIlzrx-8oQfg

KI4autoBUS: Das Fraunhofer IML startete im Oktober 2021 ein neues Projekt zur Steuerung des ÖPNV über KI

Im Vorhaben »Optimierung barrierefreier Mobilität durch autonome Shuttles - Entwicklung einer KI-basierten Lösung zur Planung und Steuerung eines ÖPNV-Angebots« soll die Effizienz des Gesamtsystems des öffentlichen Personennahverkehrs unter Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) am prototypischen Beispiel von Bad Birnbach signifikant gesteigert werden. Die KI befähigt die im ÖPNV-System von Bad Birnbach bereits vorhandenen autonomen Shuttles eigenständig und situativ die effizienteste Route zu kalkulieren und durchzuführen. Die Shuttles werden zudem für die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen modifiziert, d. h. sie werden mit zusätzlichen Komponenten ausgestattet, um die Fahrten auch barrierefrei anbieten zu können.

Zusammenfassend wird mit dem Verbundvorhaben eine effizientere Gestaltung des gesamten ÖPNV-Systems mit sämtlichen Verkehrsmitteln und Anschlüssen zum SPNV in Bad Birnbach ermöglicht. Dies bildet sich anbieter- als auch nutzerseitig ab.

Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) im Rahmen der Förderlinie Digitalisierung, Förderbereich Informations- und Kommunikationstechnik gefördert.

Kontakt:

M.A. Nicole Wagner-Hanl

Telefon: +49 (0) 8051 / 901-113

E-Mail: Nicole.Wagner-Hanl@iml.fraunhofer.de

Wie sieht die Personenmobilität der Zukunft 2030 aus?

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Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich kürzlich unsere Fraunhofer-Institute der Arbeitsgruppe People Mobility der Fraunhofer-Allianz Verkehr (Leitmarkt Mobilitätswirtschaft).

Unsere Mobilität wandelt sich rapide, insbesondere im städtischen Umfeld. Inwieweit neue Mobilitätsangebote, der Umbau von Siedlungsräumen, die weitere Digitalisierung oder automatisiertes Fahren die großen Herausforderungen des Verkehrsbereichs erfüllen können, ist jedoch nicht gewiss. Der Klimawandel, demografische Veränderungen, die durch COVID-19 verschärften finanziellen Restriktionen der Kommunen sowie das Aufkommen neuer Technologien und Akteure auf dem Mobilitätsmarkt erfordern intelligente Technologien, neue Dienstleistungen, eine ausgewogene verkehrspolitische Strategie und eine enge Kooperation von Politik, Gesellschaft, Unternehmen und der Wissenschaft.

Mit dem entwickelten Thesenpapier zur Personenmobilität 2030 stellt die Arbeitsgruppe People Mobility des Fraunhofer-Leitmarkts Mobilitätswirtschaft mögliche Entwicklungen des Mobilitätssektors im kommenden Jahrzehnt dar und leitet hieraus Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen in den Handlungsfeldern

  • Wirtschaft, Gesellschaft und Politik
  • Digitalisierung und Daten
  • Neue Fahrzeugkonzepte und Automatisierung
  • Vernetzung und Verkehrsmanagement-Technologien
  • Nutzerorientierte Angebote und Dienstleistungen

ab. Das Positionspapier können Sie sich untenstehend kostenfrei downloaden. 

Bei Fragen und Anregungen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung: 

  • Dipl.-Ing. Wolfgang Inninger, wolfgang.inninger@iml.fraunhofer.de 
  • Regina Demtschenko, M.A., regina.demtschenko@iml.fraunhofer.de

Verkehrs- und Mobilitätswende im ländlichen Raum

»Potenziale für datengetriebene Mobilität im ländlichen Raum«

- Unsere Mobilitätsexpertin Nicole Wagner-Hanl im Gespräch mit Laura Puttkamer von iRights.Lab -

Im Interview wird die Verkehrs- und Mobilitätswende im ländlichen Raum Deutschlands diskutiert. Es wird einen Ausblick gegeben, wie datengetriebene Mobilität im ländlichen Raum für mehr Mobilität im Personenverkehr sorgen könnte.

Außerdem wird beantwortet, welche Hindernisse, aber auch welche Möglichkeiten für die Mobilität im ländlichen Raum gesehen werden.

Interessiert? Dann finden Sie das Interview auf der Emmett Plattform für datengetriebene Mobilität:

https://emmett.io/article/datengetriebene-mobilitaet-im-laendlichen-raum

Nicole Wagner-Hanl, M.A., Telefon: +49 (0) 8051 / 901-113, E-Mail: nicole.wagner-hanl@iml.fraunhofer.de

Aktive Förderung nachhaltiger Mitarbeitermobilität durch Betriebliches Mobilitätsmanagement

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Knapp ein Jahr ist der COVID-19-Ausbruch hierzulande nun her. Neben dem privaten Leben wurde auch der Arbeitsalltag auf den Kopf gestellt. Weitreichende Einschränkungen haben zu starken Veränderungen geführt. Homeoffice statt Großraumbüro, virtuelle Meetings statt Dienstreisen oder stillstehende Dienstwagen auf dem Firmengelände sind nur ein kleiner Teil der Auswirkungen der Pandemie. 

Doch insbesondere die dadurch bedingten Veränderungen im Mobilitätsverhalten bergen erhebliches Potential um eine nachhaltige und sozialverträgliche Zukunft der Mobilität zu fördern. Durch die Auswirkungen der Pandemie können Unternehmen ihre CO2-Bilanzen verbessern, Emissionen einsparen und ihren Umweltzielen näher kommen.

Doch wie soll es nach der Pandemie weitergehen? Können diese Verbesserungen beibehalten und eine Prägung eines nachhaltigeren Mobilitätsbewusstseins etabliert werden? Ganz klares Ja! Die Veränderungen in der Arbeitswelt bieten ein weitreichendes Fundament und den perfekten Anstoß über ein betriebliches Mobilitätsmanagement nachzudenken und dieses im Unternehmen zu verankern. Nachhaltigkeits- und Klimaziele können aktiv verfolgt, Kosten eingespart und die Mitarbeiterzufriedenheit durch Anpassungen an individuelle Mobilitätsbedürfnisse gesteigert werden.

Parkraum- und Fuhrparkoptimierungen, die Förderung des Radverkehrs oder flexible Mobilitätsbudgets für Mitarbeiter sind nur ein Bruchteil an Optimierungsmöglichkeiten, die durch ein betriebliches Mobilitätsmanagement in ihrem Unternehmen etabliert werden können. 

Das Fraunhofer IML Projektzentrum »Verkehr, Mobilität und Umwelt« gilt mit zahlreichen Referenzen als Experte im betrieblichen Mobilitätsmanagement und begleitet gerne auch Ihr Unternehmen zu einer nachhaltigeren, sozialverträglichen Mitarbeitermobilität der Zukunft. 

Unsere Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Regina Demtschenko, M.A., Telefon: +49 (0) 8051 / 901-115, E-Mail: regina.demtschenko@iml.fraunhofer.de 

Nicole Wagner-Hanl, M.A., Telefon: +49 (0) 8051 / 901-113, E-Mail: nicole.wagner-hanl@iml.fraunhofer.de

Maßgeschneiderte Workshops für eine kontaktarme Mobilität im öffentlichen Personenverkehr

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Die Corona-Pandemie führte zu starken Beeinträchtigungen im Betrieb des öffentlichen Personenverkehrs. Mit dem Ende des Lockdowns und dem bevorstehenden Beginn des neuen Schuljahres steigen die Fahrgastzahlen langsam wieder an und ein Konzept für eine sichere, ansteckungsfreie Personenbeförderung wird unerlässlich, um das Vertrauen der Fahrgäste zu bewahren bzw. zurückzugewinnen.

Daher bietet das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Workshops für kommunale Entscheidungsträger und Verkehrsunternehmen an, die sich mit der Herausforderung kontaktarmer Mobilität konfrontiert sehen und eine fachliche Begleitung wünschen. Sind auch Sie interessiert an einer strukturierten, neutral moderierten gemeinsamen Lösungsfindung? Im Rahmen des Workshops wird der bestehende Prozessablauf in der Personenbeförderung vollumfänglich analysiert und kritische Punkte aufgezeigt. Unter Berücksichtigung der individuellen Rahmenbedingungen werden adäquate Lösungen erarbeitet, um eine möglichst kontaktarme und sichere Mobilität auch mit steigenden Fahrgastzahlen sicherzustellen.

Hintergrund: Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML erarbeitet innerhalb einer Studie zu kontaktarmer Mobilität kurz- und mittelfristige Maßnahmen inklusive deren Bewertung für Reiseketten des ÖV und IV.  Das Untersuchungsspektrum umfasst hierbei die An- und Abreise zu/von einem Flughafen mit dem öffentlichen Personenverkehr und die Personenmobilität am Flughafen selbst. Das Projekt wird von der Fraunhofer-Gesellschaft durch die Initiative »Fraunhofer vs. Corona« gefördert. Darüber hinaus gelten die Mitarbeiter des Projektzentrums »Verkehr, Mobilität und Umwelt« des Fraunhofer IML als Experten in Themenstellungen des Mobilitätsverhaltens, innovativer Konzepte und Modelle im Personen- und Güterverkehr unter Berücksichtigung bewährter ÖV-Ansätze und bedarfsorientierten, innovativen Verkehrsangeboten für die Mobilität der Zukunft.   

Für weiterführende Informationen können Sie sich den Informationsflyer herunterladen. Unsere Ansprechpartner stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Dipl.-Ing. (FH) Katrin Scholz, Telefon: +49 (0) 8051 / 901-117, E-Mail: katrin.scholz@iml.fraunhofer.de

Nicole Biedermann, M.A., Telefon: +49 (0) 8051 / 901-120, E-Mail: nicole.biedermann@iml.fraunhofer.de

AI-TraWell - KI-betriebener Chatbot zur Personalisierung von Reiseempfehlungen

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Im Rahmen des Forschungsprojekts AI-TraWell führen wir derzeit Umfragen in mehreren Städten unterschiedlicher Länder durch, um das Mobilitätsverhalten verschiedener Nutzergruppen hinsichtlich ihrer Präferenzen für die Verkehrsmittel- und Routenwahl zu ermitteln. Identifiziert werden soll auch die Bereitschaft zur Nutzung eines auf künstlicher Intelligenz basierenden digitalen Dialogsystems (Chatbots), welches auf Basis der Nutzerpräferenzen personalisierte Reise- und Mobilitätsoptionen bereitstellt.

 

Sie arbeiten / leben in München oder Umgebung?

Unterstützen Sie die Mobilitätsforschung indem Sie an dieser Umfrage teilnehmen und tragen Sie so zur Entwicklung einer zukunftsweisenden Mobilität bei. Auch wenn sich Ihr Mobilitätsverhalten aufgrund COVID-19 verändert hat, sind Ihre Informationen (Reiseerfahrungen) für uns sehr wichtig. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Diese Umfrage ist Teil des AI-TraWell-Projekts, das im Rahmen der Zuwendungsvereinbarung Nr. 20024 eine Förderung durch das EIT Urban Mobility erhalten hat. Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Umfrage liegt bei den Autoren. Die EIT-Gemeinschaft ist nicht verantwortlich für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

 

Weitere Informationen zu AI-TraWell finden Sie unter http://ai-trawell.eu/

Gerne können Sie sich auch direkt mit uns in Verbindung setzen.

 

Kontakt: Regina Demtschenko, M.A.

Telefon: +49 (0) 8051 / 901-115

E-Mail: regina.demtschenko@iml.fraunhofer.de

Das Fraunhofer IML startet ein neues Projekt zur Flexibilisierung des ÖPNV

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Mobilität ist ein elementares Bedürfnis des Menschen und wird hauptsächlich mit dem PKW zurückgelegt. Demgegenüber hat der öffentliche Nahverkehr einige Nachteile, wie die fehlende Flexibilität. Im Verbundprojekt ÖPNV Flexi sollen zentrale Nachteile des öffentlichen Nahverkehrs gegenüber dem Individualverkehr ausgeglichen werden. Dies soll im Vorhaben durch Digitalisierung, Vernetzung der Verkehrsmittel und durch Ansätze aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz umgesetzt werden.

Kundenseitig stehen die mangelnde Flexibilität und der Komfort im Fokus. So sollen über die Apps »ImmerMobil« und »Wohin·Du·Willst« durchgängig Echtzeitinformationen über Mobilitäts- und Umsteigemöglichkeiten, sowie sonstige Reiseinformationen bereitgestellt werden und mittels Augmented Reality Navigationsdaten direkt in das Sichtfeld des Anwenders projiziert werden.

Anbieterseitig stehen Verkehrsbetreiber vor schwierigen Kapazitätsprognosen, v. a. bei Extremwetterlagen, Veranstaltungen, etc. Dies soll durch die Entwicklung eines Planungstools für einen bedarfsgerechten Kapazitäteneinsatz auf Basis von Big Data und künstlicher Intelligenz erleichtert werden.

Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen des Programms der Informations- und Kommunikationstechnik gefördert.

Kontakt: Nicole Biedermann, M.A., Telefon: +49 (0) 8051 / 901-120,

E-Mail: nicole.biedermann@iml.fraunhofer.de

Impulsvortrag »Mobilitätskonzepte aus Nutzersicht – Einblick in vernetzte Mobilität, AR-Navigation & Mikromobilität«

© Fraunhofer IML Prien

Unsere Mobilitätsberaterin Nicole Wagner-Hanl spricht am 23. Juli 2019 im Rahmen des Know-How Event #7: The Impact of Future Mobility Concepts in einem Impulsvortrag über:

•    Was ist ein Mobilitätskonzept überhaupt? Anforderungen an Mobilitätskonzepte aus der Anwendersicht der Nutzer, der Reisenden.
•    Trends und Treiber im Überblick (wie z.B. Multimodalität, e-Mobility, Digitalisierung und On-Demand-Verkehr) mit Projekt- und Umsetzungsbeispielen.
•    Einfluss von Mobilitätskonzepten im urbanen Raum und im Stadtumland sowie im ländlichen Raum.

Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeit unserer Projektleiterin Personenmobilität, Nicole Wagner-Hanl, die in die Diskussion am Abend einfließen werden:

•    Informationslogistik und vernetzte Mobilität, Personenmobilität
•    Mobilitätsforschung, Auswirkungen von Technologie (AR, Mobilitätsplattformen), Mobilitätsverhalten
•    MaaS:  Reiseassistenzsysteme, Prozessmanagement und Prozessoptimierung, Betriebliche Mobilitätskonzepte
•    Mitglied der Arbeitsgruppe Mobilität im Rahmen der Fraunhofer Allianz Verkehr

Mehr zum Event des Veranstalters ZOLLHOF - Tech Incubator finden Sie hier.

Kontakt M.A. (HCM), Dipl.-Betriebsw. (FH) Nicole Wagner-Hanl
Email: nicole.wagner-hanl@iml.fraunhofer.de
Tel.: 08051-901 113

»Zukunftsfeld Mikromobile: E-Tretroller & Co.« Die Broschüre ist online.

Mikromobilität- Handlungsempfehlungen des Fraunhofer IML und der ivm GmbH

»Innovationen brauchen anwendungsorientierte Forschung. Nachhaltige (Mikro-)Mobilität wird dort entstehen, wo Nutzerbedarfe im Sinne einer vernetzten Mobilität im Mittelpunkt stehen. In der Stadt und im Stadtumland. Städte, Gemeinden und Aufgabenträger im Mobilitätssektor sind ein weiteres Mal gefordert, neue Mobilitätsangebote und -formen zu integrieren und einen Rahmen zur Gestaltung und Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraums zu schaffen.«, merkt Mobilitätsexpertin Nicole Wagner an. Hier werden wir von Beginn an unterstützen.

Im Auftrag der ivm GmbH startete das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) 2018 eine Untersuchung zum Status Quo und möglichen Anwendungsfeldern von Mikromobilen. Ziel der Untersuchung war es, Mikromobile hinsichtlich ihrer Potenziale für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität zu analysieren und Rahmenbedingungen sowie Anforderungen für den Einsatz in der Praxis zu bewerten. Fahrzeugsteckbriefe wurden entwickelt. Anschließend wurden Anwendungsfelder für die mikromobilen Fahrzeuge untersucht, um Kommunen und Unternehmen eine konkrete Unterstützung zu bieten. Jetzt liegen die Ergebnisse in Form der Broschüre »Zukunftsfeld Mikromobile: E-Tretroller & Co« vor.

Die Broschüre fasst die Ergebnisse der Untersuchung sowie Erkenntnisse aus einem Expertenworkshop von Februar 2019 zusammen und liefert Handlungsempfehlungen insbesondere für Kommunen und kommunale Aufgabenträger in der Region Frankfurt RheinMain. Eine fortlaufende Aktualisierung ist geplant.

Download unter: https://www.ivm-rheinmain.de/kommunaler-service/mikromobilitaet/

 

Kontakt zum Projekt Zukunftsfeld Mikromobile: Nicole Wagner-Hanl, M.A.

Email: nicole.wagner-hanl@iml.fraunhofer.de

Tel.: 08051-901 113

 

Masterplan für die Mobilität von morgen

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Mit dem Werksviertel-Mitte entsteht nahe dem Ostbahnhof in München ein lebendiges und modernes Stadtviertel, auf dem sowohl Wohnen, Freizeit und Kultur, als auch Arbeiten stattfindet.

Im Auftrag von Urkern – Gesellschaft für Urbanes GmbH entwickelt das Fraunhofer IML einen Masterplan für die Mobilität von morgen. Für eine zukunftsfähige und verkehrsarme Entwicklung des Werksviertels bedarf es einer umfassenden Analyse der Ist-Situation der Mobilität auf dem Gelände und einer gemeinsam mit den Projektpartnern erarbeiteten Strategie, welche zu einem Masterplan umgesetzt werden kann. Dieser soll als Wissens- und Entscheidungsgrundlage für weitere Projekte und Umsetzungen des Werksviertel-Mitte dienen und so ein zukunftsorientiertes Mobilitätsangebot ermöglichen.

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich an:

Regina Demtschenko, M.A., Regina.Demtschenko@iml.fraunhofer.de

Das Fraunhofer IML startet erneut mit Betrieblichem Mobilitätsmanagement durch!

© Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
© mobil-gewinnt.de
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Auf der Auftaktveranstaltung am 20. März in Berlin diskutierten rund 100 Akteure aus Politik und Wirtschaft sowie Wissenschaft zum Thema Betriebliches Mobilitätsmanagement. Im Rahmen der Initiative »mobil gewinnt« des BMVI beginnt das Fraunhofer IML, gemeinsam mit der BSH Hausgeräte GmbH, Stadt Traunreut und der DB Regio Bus Bayern mit dem Projekt BSH Plus. Im Projekt soll die Mobilität der Mitarbeiter der BSH neu gedacht werden. Das Fraunhofer IML begleitet hierbei die Erprobung von Mikromobilen, den Einsatz einer Mobilitätsplattform und die Untersuchung eines autonomen Shuttles auf dem Gelände. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich an:
Nicole Wagner-Hanl, nicole.wagner-hanl@iml.fraunhofer.de

Erhalten Sie zusätzliche Informationen zum Betrieblichen Management und Parkraummanagement beim Fraunhofer IML.

10. Priener Logistikgespräche »Die Zukunft des Arbeitsplatzes Lkw«

© Fraunhofer IML Prien
© Fraunhofer IML Prien

Unter der Moderation von Herrn Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Inninger, Leiter des Fraunhofer Projektzentrums »Verkehr, Mobilität und Umwelt« in Prien am Chiemsee, fanden vom 07. bis zum 08. November 2018 die zehnten Priener Logistikgespräche, in Kooperation mit dem Logistik-Kompetenz-Zentrum in Prien, statt.

»Die Zukunft des Arbeitsplatzes Lkw« - unter diesem Titel waren Entwicklungen im Straßengüterverkehr sowie weitere aktuelle logistische Fragestellungen, Themenschwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung. Durch die Vielfalt diverser Expertenbeiträge aus dem veranstaltenden Institut, aus Verbänden, aus der Industrie sowie auch von Fernkraftfahrern mit langjähriger Berufserfahrung, konnten zukünftige Entwicklungstendenzen und Handlungsbedarfe in den Bereichen Lkw-Fahrermangel in der Transportbranche, Automatisierung und Vernetzung von Nutzfahrzeugen und Lkw-Parkplatzmangel entlang der Bundesautobahnen, aufgezeigt und diskutiert werden.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine offene, themenübergreifende Podiumsdiskussion der referierenden Fachexperten sowie durch informative und aufschlussreiche Workshops zu ausgewählten Themen. Die gesamte Agenda der diesjährigen Veranstaltung können Sie hier runterladen.

Kontakt: Regina Demtschenko, M.A.
Telefon: +49 (0) 8051 / 901-115
E-Mail: regina.demtschenko@iml.fraunhofer.de

RadAR+ ist auf dem Kongress »mobilität querdenken« vertreten

© Fraunhofer IML Prien

Bayern Innovativ veranstaltet am 18. Oktober 2018 in Nürnberg eine Konferenz unter dem Gedanken »mobilität querdenken«.

Nicole Wagner-Hanl, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fraunhofer IML und Projektleiterin für Personenmobilität, referiert als Fachexpertin im Themenblock »DIGITAL & SMART«. In Kooperation mit der Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH wird der Vortrag »RadAR+: Ein Augmented Reality Mobilitätsagent – Unterstützung oder Hemmnis?« stattfinden. Quergedacht passt diesbezüglich gut, da Mobilitätsinformationen in Echtzeit und verkehrsmittelübergreifend über eine Datenbrille zu bekommen, einen völlig neuen Ansatz in der Personenmobilität darstellt.

Was erwartet Sie? Unser quergedachter Denkanstoß für die Mobilität:
Der wachsenden Nachfrage nach einem vielfältigen Mobilitätsangebot steht eine zunehmende Komplexität der Reisekette gegenüber. Zwar leistet der ÖPV bereits einen enormen Beitrag zur individuellen Mobilitätsgestaltung, jedoch stellen komplizierte Umstiegsvorgänge, außerplanmäßige Fahrplanänderungen und daraus häufig resultierender Stress eine signifikante Hürde für die ÖPV Nutzung dar. RadAR+ steht für »Reiseassistenzsystem für dynamische Umgebungen auf Basis von Augmented Reality«. Ziele für das Indoor- und Fernrouting sind neben einer auf die Anforderungen des Nutzers optimierten Reiseplanung auch die Reisebegleitung, d.h. die mobile Navigation zum ÖPV sowie in Gebäuden. Für die Navigation werden Ein- und Überblendung von Informationen in das periphere Sichtfeld des Nutzers über eine Datendurchsichtbrille realisiert, während ein Sprachinteraktionsmodul eine weitgehend freihändige Bedienung des Systems ermöglicht. Ziel ist ein persönlicher Reiseassistent für den öffentlichen Verkehr, der Verbindungen auf Grundlage von vergangenen Reisen oder aktuellen Umständen z. B. Verspätungsinformationen berechnet. Individuelle Gewohnheiten zur Aufenthaltsgestaltung oder Präferenzen bezüglich barrierefreier Mobilität werden in die intermodale Reiseplanung integriert. Beim Verkehrsmittelwechsel wird der Nutzer bei der Orientierung durch Wegeanweisungen und die Fußgängernavigation in der Datenbrille unterstützt. Vor dem Umsteigevorgang wird eine Ausstiegserinnerung im Verkehrsmittel gegeben. Somit wird der Reisende auf jedem Reiseabschnitt mit Informationen versorgt, die orts-, und zeitbezogen auf der individuellen Route für ihn nützlich sind. Im Ersten Quartal 2019 wird der RadAR+ Demonstrator im Feldtest am Frankfurter Hauptbahnhof und am Flughafen Frankfurt erprobt; einschließlich dem Regional- und Fernbahnhof. Das Vorhaben wird vom BMBF gefördert.

Kontakt zum Projekt RadAR+: Nicole Wagner-Hanl
Email: nicole.wagner-hanl@iml.fraunhofer.de

Weitere Informationen zum Kongress erhalten Sie unter: www.bayern-innovativ.de/querdenken2018

Werksgeländebetreiber sehen hohe Potentiale für den Einsatz von automatisierten LKW

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Im Rahmen einer Studie für die Forschungsgemeinschaft Automobiltechnik e.V. (FAT) wurde eine Analyse der Randbedingungen und Voraussetzungen für einen automatisierten Betrieb von Nutzfahrzeugen im innerbetrieblichen Verkehr durchgeführt. Eine zentrale Frage der Aufgabenstellung war es, zu identifizieren wo und wie ökonomisch positive Effekte durch hochautomatisierte Nutzfahrzeuge im Rahmen des Szenarios »fahrerlos im innerbetrieblichen Werksverkehr« entstehen. Hierfür wurden die damit verbundenen logistischen Prozesse und Tätigkeitsabläufe untersucht sowie Unterschiede, Potentiale, aber auch Risiken, die bei einem Einsatz in der Praxis damit verbunden sind, näher betrachtet. 

Da die Logistikbranche sehr vielfältig und durch besondere prozessuale Schwerpunkte geprägt ist, wurde innerhalb der Studie in sechs Branchen (Logistikdienstleister, Umschlagterminal des Kombinierten Verkehrs, Handel, Seehäfen, Produzierendes Gewerbe, Chemieparks) differenziert. Nahezu alle befragten Unternehmen können für den eigenen Betrieb Potentiale identifizieren, die insbesondere die internen Prozesse und Abläufe zuverlässiger und sicherer, aber auch effizienter machen. Ebenfalls ist eine Großzahl der Werksgeländebetreiber bereit, eigene Prozesse anzupassen und in (technische) Infrastruktur oder Fahrzeuge zu investieren, falls sich die Wirtschaftlichkeit innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes darstellen lässt. Als übereinstimmende Herausforderungen wurden von den Werksgeländebetreibern die rechtliche Situation und die jeweilige Haftungsfrage bewertet. 

Die Studie wurde durch das Fraunhofer IML Projektzentrum »Verkehr, Mobilität und Umwelt« in Prien am Chiemsee und der Abteilung Verkehrslogistik in Dortmund durchgeführt. Die vollständige Studie kann auf der Webseite des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA) heruntergeladen werden.

Kontakt: Holger Schulz

Email: holger.schulz@iml.fraunhofer.de 

Digitalisierung der Organisation von kurzfristigen Schienenersatzverkehrsleistungen (DigiSEV)

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In einem rund zweieinhalb-jährigen Projekt erarbeitet das Fraunhofer IML, die Bayerische Oberlandbahn sowie Catenate GmbH und Lange & Fendel GmbH ein kunden- und anbietergerechtes System zur Bestellung und Abwicklung von kurzfristigen Schienenersatzverkehrsleistungen im Schienenpersonenverkehr.

Störungen im Betriebsablauf und Zugausfälle führen zu einer hohen Unzufriedenheit mit der Verkehrsleistung bei den Fahrgästen. Vor allem ungeplante und unvorhersehbare Störungen bedingen lange Wartezeiten und einen hohen Organisationsaufwand beim Eisenbahnverkehrsunternehmen. Um den Weitertransport der Fahrgäste zum Zielort zu gewährleisten, wird in der Regel ein Schienenersatzverkehr mit Bussen oder Taxen eingerichtet. Dies geschieht heute zumeist noch telefonisch, wobei eine lange und intransparente Informationskette zwischen den beteiligten Akteuren entsteht. Hierbei kommt es vor allem in Stoßzeiten, zum Beispiel zu den Zeiten des Schülertransports morgens und mittags zu Engpässen, da die Kapazitäten der Busunternehmen ausgelastet sind. Oftmals haben die Busunternehmer keine exakte Kenntnis über die aktuelle Auslastung und freie Kapazitäten, sodass diese Information zuerst von den Busfahrern oder Subunternehmern eingeholt werden muss.

Aus diesem Grund sollen in dem Forschungsprojekt »Digitalisierung der Organisation von kurzfristigen Schienenersatzverkehrsleistungen« (DigiSEV) Lösungen zur schnelleren Bestellabwicklung und Kundeninformation erarbeitet werden.

Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi) durch das Zentrum Digitalisierung.Bayern, einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung, finanziert.