Alternative Antriebe wie Erdgas (CNG, LNG), Wasserstoff oder Elektromobilität ermöglichen den umweltfreundlicheren Einsatz von Nutzfahrzeugen. Anhand von Anforderungsprofilen und Leistungsdaten werden logistische und wirtschaftliche Einsatzfelder ermittelt.

Alternative Antriebe und Elektromobilität

Strategien zur Elektrifizierung von Belieferungsverkehren

Nah- und Regionalverkehre zur Warenverteilung bieten sich zur Elektrifizierung an. Fahrtlängen, Fahrzeiten sowie Ladungen und Abladestellen sind gut im Voraus planbar. Wir entwickeln Vorgehensweisen, um Belieferungsverkehre vom Verbrenner auf den E-Antrieb umzustellen. Dazu bringen wir die wesentlichen Anforderungen von Transportgütern, Fahrtstrecken und Warenempfängern zusammen und gleichen sie mit Fähigkeiten und technischen Merkmalen elektrischer Nutzfahrzeuge ab. Daraus entstehen maßgeschneiderte Vorgehensweisen bis hin zur Realisierung einer Null-Emissions-Logistik.

Markt- und Technologieüberblick

Das Fraunhofer IML verfügt über kontinuierlich gepflegte Übersichten und Kennzahlen von deutschland- und europaweiten Best-Practices sowie von Anbietern und Modellen von Lastenrädern und Nutzfahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien. Durch eine Kooperation erhalten Unternehmen den Zugang zur Expertise über neueste technologische Entwicklungen im Bereich der urbanen Logistik. Fundierte Kenntnisse über das Marktumfeld sowie den aktuellen Stand der Technik ermöglichen es, die eigene Marktposition gegenüber Wettbewerbern im Logistik-Benchmark zu erfassen. Zur Analyse des logistischen Marktumfeldes werden Faktoren wie u.a. die Unternehmensstruktur, relevante Branchen sowie Güter- und Warenströme untersucht, um auf Grundlage dieser die spezifische Ist-Situation abzubilden und logistische Entwicklungspotentiale und Handlungsempfehlungen identifizieren zu können.

Quick Check Einsatzpotentiale alternativer Antriebe

Alternative Antriebe bieten verschiedene Vorteile. Vor allem helfen sie, Emissionen und Lärm zu reduzieren und bieten sich damit für die Urbane Logistik an. Bei der Überlegung, welche Technologien für einen konkreten Anwendungsfall oder Standort strategisch sinnvoll sein können, bietet der Quick Check des Fraunhofer IML eine erste Orientierung. Der Quick Check ermöglicht eine erste Einschätzung, in welchem Umfang Diesel-Fahrzeuge ersetzt werden bzw. welche Transporte mit Fahrzeugen mit alternativen Antriebsformen ausgeführt werden können. Falls Neuanschaffungen als Alternative zum Diesel nötig wären, erhalten Unternehmen Unterstützung beim Vergleich von Modellen verschiedener Hersteller. 

Wasserstoff als Kraftstoff in der Transportlogistik

Die Bundesregierung sieht in der Wasserstoff-Ökonomie nicht weniger als die Möglichkeit, Deutschland zum globalen Vorreiter der Energiewende und beim »Erdöl von Morgen« zu machen. Das Fraunhofer IML bietet Zugang zu einem dichten Netzwerk an Experten rund um Fragen der Erzeugung, Speicherung, Verfügbarmachung und Nutzung von Wasserstoff und im Speziellen in Bezug auf Fragen der Nutzung für LKW, Bahn oder Binnenschiff. Die Wasserstofftechnologie ist für die Energiewende deshalb so entscheidend, da sie eine einfache Möglichkeit ist, den Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne bestmöglich zu nutzen und bei Bedarf Energie zu speichern. Für Fahrzeuge, die eine so hohe Fahrleistung erbringen müssen, die außerhalb der Möglichkeiten batterieelektrischer Fahrzeuge liegt, stellt Wasserstoff eine Option für klimafreundliche Mobilität dar. Kooperationspartner profitieren vom vorhandenen Know-how des Fraunhofer IML bei der praktischen Umsetzung der Vision, anstelle fossiler Brennstoffe klimaneutralen Wasserstoff im Gütertransport einzusetzen.

Kommunale Elektromobilitätskonzepte

Elektrische Fahrzeuge stoßen im Verkehr keine lokalen Schadstoffe aus und tragen zu einer Senkung des Verkehrslärms bei. Die im kommunalen Umfeld üblichen Tagesfahrleistungen sind für aktuell verfügbare E-Fahrzeuge problemlos zu bewältigen, so dass sie für Kommunen besonders attraktiv sind, gleich ob für kommunale Aufgaben selbst, als Fortbewegungsmittel der Bürgerinnen und Bürger oder als Transportmittel im Güterverkehr. Wie lässt es sich erreichen, dass diese drei Segmente des kommunalen Verkehrs vermehrt auf Elektromobilität setzen? Die Beantwortung dieser Fragestellung muss stets individuell mit Blick auf die Bedürfnisse einer Kommune, der Bevölkerung und lokaler Unternehmen beantwortet werden, z.B. durch Beteiligungsprozesse. Das Fraunhofer IML unterstützt aktiv Kommunen mit Kompetenzen im Bereich der Elektromobilität sowie durch Erfahrungen aus der Erstellung verschiedener Elektromobilitätskonzepte, um passende Maßnahmen zu finden, die insbesondere den privaten Sektor veranlassen, lokal auf den E-Antrieb zu setzen.

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