IoT und Eingebettete Systeme

Als eingebettete Systeme bezeichnen wir Systeme auf Basis kleiner Computer, die eigenständige und unabhängig Ausgaben ausführen. Im Internet der Dinge (IoT) sind dies zum Beispiel die Überwachung von urbanen Prozessen, wie die Bewegung von Assets, die Überwachung von Ladungsträgern hinsichtlich Schock, Temperatur, Lichtexposition, Luftfeuchtigkeit oder Temperatur oder das Überwachen von Zu- und Füllständen von Behältnissen durch bild- und nicht-bildgebende Sensorik. 

Der Mehrwert liegt dabei in der Energie- und Kosteneffizienz der eingebetteten Systeme. Neueste Halbleitertechnologien sowohl in der Prozessortechnik als auch in der Sensorik erlauben einerseits die Entwicklung von Geräten, die bis zu 10 Jahre funktionieren, ohne gewartet werden zu müssen. Auf der anderen Seite führen Produktionskosten von wenigen Euro dazu, dass die Sensorik flächendeckend auch für einfachste Prozesse eingesetzt werden kann. 

Eingebettete Systeme sind jedoch nicht nur als eigenständige Lösungen sondern können auch Teil komplexerer Systeme wie frei navigierenden Transportrobotern oder Drohnen sein. 

Entwickelt werden diese Technologien sowohl im Rahmen von Industrie- als auch Forschungsprojekten für verschiedene Bereichen der Logistik. Somit endet die Entwicklung auch nicht bei der Inbetriebnahme und Übergabe der Hardware im sogenannten Proof of Concept (PoC) und die Begleitung bis in die Vor- und Serienfertigung unserer Projektpartner. Sie erstreckt sich bis hin zur Implementierung neuer Prozesse wie Blockchain-basiertem Smart-Contracting für zum Beispiel Pay-Per-Use Services. Somit können einfache Prozesse, deren administrativer Aufwand oft den pay-off der Dienstleistung übertrifft, sicher, autonom und zu jedem Zeitpunkt lückenlos nachvollziehbar abgewickelt werden - sogenannte Micropayments. 

Hier entsteht neuer Inhalt...

ITCPro

Das Fraunhofer IML hat zusammen mit Rhenus ein Enterprise Lab für smartes Behältermanagement gegründet. Der Fokus liegt hierbei auf dem Einsatz von Narrow-Band-Internet of Things-Technologien. Ziel des Labs ist die kostengünstige und langlebige Installation von zentralen Steuerungs- und Erfassungstechniken im logistischen Bereich.

IoT Service Button

Zusammen mit der Telekom eröffnete das Fraunhofer IML die »Telekom Open IoT Labs«. Die Wissenschaftler und Experten forschen im Entwicklungszentrum gemeinsam an Internet-of-Things-(IoT)-Lösungen, um diese nach einer Testphase zur Marktreife zu bringen. Durch den Einsatz der Technologien sollen Prozesse in der Fertigungsindustrie sowie Logistik- und Luftfahrtbranche optimiert werden.

bws®label

In enger Kooperation mit der Debrunner Acifer AG, entwickelte das Fraunhofer IML das »bws®label«. Dieses elektronische und energieautarke Etikett ist mit einem bistabilen Display ausgestattet. Es ermöglicht eine Reduzierung der Beschaffungskosten und eine effiziente Gestaltung der Bestellprozesse.

 

Silicon Economy

Die Silicon Economy ist ein Vorhaben des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, unterstützt durch die deutsche Logistikwirtschaft. Gemeinsam entwickeln wir eine Open-Source-Infrastruktur für die Plattformökonomie der Zukunft.

Blockchain Device

Mit dem »Blockchain Device« präsentieren Dortmunder Wissenschaftler einen zukunftsweisenden Prototyp zur Überwachung temperaturempfindlicher Waren wie Lebensmittel, Medikamente oder Impfstoffe entlang weltweiter Lieferketten. Es ist die erste Geräteentwicklung des Europäischen Blockchain-Instituts und Prototyp einer Reihe Blockchain-basierter Entwicklungen made in NRW.

LoadRunner

Das autonome Transportfahrzeug verzahnt Warenströme, Informationen und Finanztransaktionen und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 10 m/s. Dank künstlicher Intelligenz kann es selbstständig Aufträge annehmen, verhandeln und sich im Schwarm organisieren. 

 

PACE Lab

Durch den Einsatz von hochauflösenden Infrarotkameras können mehrere 100 Objekte in Echtzeit mit einer Genauigkeit im Submillimeter Bereich erkannt und verfolgt werden.