Geschäftsprozessanalyse mit REFA-Methoden

Beratung mit REFA-Methoden macht Ihre Prozesse messbar

REFA - Objektiver Standard zur Geschäftsprozessanalyse für eine umfassende Beratung

Etablierte Verfahren der REFA-Methodenlehre zur Analyse Ihrer Geschäftsprozesse

Nutzen Sie unser Know-How in der Beratung auf Basis der REFA-Methodenlehre zur Analyse Ihrer Geschäftsprozesse, sowohl in produktions- und logistiknahen Unternehmensbereichen als auch in Verwaltung und Administration.

Die auf der verbreiteten und bekannten REFA-Methodenlehre basierenden Systeme und Analysen lassen sich für verschiedene Anwendungsfälle einsetzen. Neben den weit verbreiteten Zeitstudien für die Erstellung und Anpassung von Arbeitsplänen, Vorgabezeiten und Kapazitätsplanungen lassen sich die verschiedenen REFA-Methoden auch in anderen Bereichen sinnvoll einsetzten. Mit unserer Beratung unterstützen wir Ihr Unternehmen bei der Integration und Standardisierung von Kern-, Führungs- und Unterstützungsprozessen.

REFA-Zeitstudien

Die Methoden zur Zeiterfassung von REFA lassen sich nicht nur im Produktions- oder Logistikumfeld, sondern auch in administrativen- und planerischen Prozessen gewinnbringend anwenden. In allen Bereichen mit sich wiederholenden Geschäftsprozessen oder Abläufen lassen sich die real auftretenden Prozesse und Zeitbedarfe aufnehmen und die hieraus ableitbaren Zusammenhänge und Informationen analysieren. Die Vorgehensweise bei der Durchführung einer Zeitstudie gliedert sich in die Schritte Vorbereitung, Durchführung und Auswertung.

Vorbereitung der Zeitstudie

Zur Vorbereitung einer Zeitstudie müssen zuerst die zu analysierenden Prozesse definiert, abgegrenzt und in einem bestehenden und eingeübten Umfeld angewendet werden. Nur auf Basis von eingeübten und gut beschriebenen Arbeitssystemen lassen sich valide und reproduzierbare Aussagen nach der Durchführung ableiten. Es muss zusätzlich sichergestellt werden, dass die Arbeitsabläufe auch tatsächlich wie beschrieben ausgeführt werden.  Nur so lassen sich die Beobachtungen und Zeitmessungen in die Struktur der Prozessbeschreibung integrieren. Der vollständige Arbeitsablauf wird anschließend in einzelne, eindeutig abgrenzbare und mit erkennbaren Start- und End-Messpunkten ausgestatte Ablaufabschnitte eingeteilt. Unplanmäßige und zusätzliche Abschnitte in der Ausführung werden im Rahmen der Studie identifiziert und werden im Rahmen der Auswertung berücksichtigt. Über die Berücksichtigung von Bezugsmengen lassen sich, falls notwendig, auch bei der gleichzeitigen Bearbeitung mehrerer Produkte oder Aufgaben Rückschlüsse auf die Zeit je Bezugsmenge 1 ziehen.

Durchführung

Grundsätzlich soll eine Zeitstudie unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden, sodass weder von dem Alltag abweichende Umweltbedingungen noch veränderte Verhaltensweisen der Mitarbeiter einen Einfluss auf die Datenbasis haben. Über die Aufnahme der Zeiten je definiertem Ablaufabschnitt werden, über viele Prozessdurchläufe hinweg, Zeitdaten gesammelt und aufgenommen. Abweichende und nicht-planmäßige Situationen werden durch die strukturierte Ablaufbeschreibung erkannt und dokumentiert. In die nachfolgende Analyse der Daten werden nur planmäßig durchlaufene Abläufe aufgenommen. Störungen oder unplanmäßige Situationen werden getrennt von der zeitlichen Auswertung aufbereitet und analysiert.

Auswertung

Nach einer Prüfung der Dokumentation und der Durchführung der Zeitstudie auf Vollständigkeit und Richtigkeit werden die erfassten Zeiten je Ablaufabschnitt aggregiert und von Ausreißern oder Abläufen mit nicht-planmäßigen Vorkommnissen bereinigt. Da eine Zeitstudie immer nur eine Stichprobe sein kann, wird im Rahmen einer statistischen Auswertung überprüft, ob die aufgenommenen Daten repräsentativ für die Gesamtheit aller Arbeitsabläufe sind. Entspricht der erhobene Datensatz noch nicht dem gewünschten Vertrauensbereich lässt sich die Datenbasis durch die Aufnahme weiterer Arbeitsabläufe vergrößern und somit repräsentativer gestalten, bis der gewünschte Vertrauensbereich erreicht wurde.

Beratung

Die Ergebnisse der Zeitmessungen je Ablaufabschnitt werden als Grundzeiten, Rüstzeiten und Verteilzeiten verdichtet, um eine Auswertung des gesamten Arbeitsablaufs vornehmen zu können. Auf Grundlage der so gewonnen Informationen können Kalkulationen zur operativen und strategischen Entscheidungsfindung aufgebaut werden.

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