L4MS - Logistics for Manufacturing SMEs

10.11.2018

Am 01. Oktober 2017 startete das von der EU-Kommission geförderte Projekt L4MS (Logistics for Manufacturing SMEs). Ziel des Projektes ist es, die Intralogistikautomation in Fabriken zu digitalisieren, sodass Lieferanten von Automatisierungs- und Logistiklösungen bis zu zehnmal schneller und kostengünstiger als zu aktuellen Preisen entwickeln können.
L4MS ermöglicht eine flexible und agile Logistikautomatisierung bei Kleinserien, welche durch Robotik und andere fortschrittliche Technologien wie künstliche Intelligenz und Virtualisierung erreicht werden soll.
Durch die übergreifende Plattform für die Intralogistik »OPIL« und einem externen 3D-  können hochgradig autonome, konfigurierbare und hybride (Mensch-Roboter-) Logistiklösungen ermöglicht werden. So sind keine Infrastrukturänderungen, Produktionsausfälle oder internes Know-how mehr nötig.

Herausforderungen

Um den Einsatz neuer Technologien bei KMUs realisieren zu können, sind auch einige Herausforderungen zu nehmen. Dazu zählen neben der Produktivitätsherausforderung, eine Flexibilitätsherausforderung, die Investitionsherausforderung sowie die Skills & Competence Challenge.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, zielt L4MS darauf ab, ein integriertes und gesamteuropäisches Ökosystem bereitzustellen und das Innovationspotenzial der verarbeitenden Industrie (insbesondere von KMUs und Midcap-Unternehmen) zu entfesseln.
Im Rahmen eines Accelerator Programms wird der L4MS Marketplace als One-Stop-Shop für produzierende KMUs fungieren und einen "Katalog von Dienstleistungen" sammeln, der dann vom L4MS-Netzwerk angeboten wird.
Durch den L4MS Marketplace werden mittelständische und Mid-Cap-Unternehmen mit Anbietern von Automatisierungslösungen verbunden.

Open-Call

L4MS startet einen Open Call für Anwendungsexperimente von KMUs und Mid-Cap Unternehmen. Die Experimente sollen dabei bestätigen, ob die Plattform wirklich dazu beiträgt, die Installation, Bereitstellung und Konfiguration um einen Faktor zu reduzieren. Die AEs werden unter Verwendung der OPIL-Integrationsplattform und des 3D-Simulators durchgeführt.

Wer kann sich bewerben?

Die folgenden Unternehmen und andere Mitglieder der »automation value-chain« können Vorschläge als individuell oder als Unternehmensgruppe einreichen. Für Bewerber, die auf der Suche nach Partnern sind, wird ein Matchmaking-Service angeboten.

- Fertigungsunternehmen KMU und Mid-Caps

- Anbieter von Automatisierungslösungen, Softwareentwickler, Systemintegratoren

- Hersteller von mobilen Robotern, Sensoren und Geräten

- Kompetenzzentren

- Digitale Innovationszentren (DIHs)

 

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