Tarifäre Handelshemmnisse

Global erfolgreich agieren trotz zunehmender Handelshemmnisse?

Unter tarifären Handelshemmnissen werden zollrechtliche Bestimmungen verstanden, die durch politische, rechtliche oder legale Einflüsse initiiert werden. Zoll ist neben Zertifizierungs- und Etikettierungsvorschriften eines der klassischen Instrumente zur Umsetzung von protektionistischen Maßnahmen eines Landes und steuert regulierend den Marktzugang. Vorgaben zur anteiligen lokalen Produktion gelten als ein weiteres Instrument und stehen meist in Verbindung mit der Höhe des Importzollsatzes (Local Content Bedingungen). Im Gegensatz zum Protektionismus nutzen Länder Freihandelszonen (Free Trade Agreements) und Sonderwirtschaftszonen (Special Economic Zones) um den Warenaustausch zwischen Ländern zu fördern. Die Struktur der Freihandelszonen und Sonderwirtschaftszonen kann Implikationen sowohl auf die strategische Netzwerkgestaltung als auch auf die taktische Planung der Produktion und Distribution haben zum Beispiel indem Produktions- und/oder Distributionszentren eines Wirtschaftsraumes zur Auslandsversorgung genutzt werden.

Im Kontext der tarifären Handelshemmnisse bieten sich den Unternehmen Einsparpotentiale, die durch Veränderungen der Netzwerkstrukturen oder der Netzwerkplanung erschlossen werden können. Diese Veränderungen gehen jedoch mit hohen Kosten einher und bedingen die Effizienz der Prozesse maßgeblich, so dass eine intensive und transparente Untersuchung der Marktentwicklung, vorhandener Strukturen und Prozesse vorzunehmen ist, um zu Aussagen hinsichtlich struktureller und prozessualer Verbesserungen zur Vermeidung tarifärer Handelshemmnisse zu gelangen.

 

Unseren Kunden bieten wir folgende Dienstleistungen:

  • PESTL(E)-Analyse bestehender und zukünftiger Absatzmärkte mit Blick auf tarifäre Handelshemmnisse
  • Workshops zur Entwicklung zukünftiger Szenarien der Netzwerkgestaltung unter Beachtung von Handelshemmnissen oder Free Trade Agreements
  • Simulationsgestützte, dynamische Bewertung der entwickelten Szenarien bei unternehmensindividueller Parametrierung u.a. der Bestellvorlaufzeiten, Time to Market oder Durchlaufzeiten