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I2PANEMA-Kick-Off am Fraunhofer

13. August 2019

 

Am 12. und 13. Juni fand das Kick-Off des internationalen Forschungsprojekts von I2PANEMA (Intelligent, IoT-based Port Artefacts Communication, Administration and Maintenance) am Fraunhofer IML statt. Für den offiziellen Start des Projekts waren 22 Partner aus 4 Ländern in Dortmund vor Ort. Das Projekt, an dem unter anderem die Universität Rostock, Materna SE, DSW21, HPA sowie weitere Unternehmen und Forschungseinrichten aus Finnland, Spanien und der Türkei beteiligt sind, fokussiert sich auf die Entwicklung innovativer Internet-der-Dinge-Lösungen innerhalb der Prozessabläufe der Binnen- und Seehäfen.

Für die Verladung von Gütern im Hafenbereich sind signifikante Wachstumsraten prognostiziert worden, dies macht eine Optimierung der damit verbundenen Prozesse erforderlich. Genau hier setzt I2PANEMA an, in dem eine IT-unterstützte Lösung entwickelt werden soll, um die Effizienz durch Maßnahmen zur Verkehrssteuerung und die Verbesserung der ökologischen Einflussfaktoren zu steigern.

Das Ergebnis ist die Entwicklung einer Referenzarchitektur, unter Berücksichtigung der verschiedenen Geschäftsszenarien im Hafenbereich. Anschließend wird diese Architektur implementiert, und die Integration des Internet der Dinge und die Datenauswertung in insgesamt zwölf Anwendungsfällen realisiert.

I2PANEMA stellt einen wesentlichen Schritt für den Markteintritt in Deutschland dar, die teilnehmenden deutschen See- und Binnenhäfen zu aktiven Partnern bei der Entwicklung eines zukünftigen und internationalen »Smart Port«-Netzwerks machen. Das Projekt wird gefördert durch ITEA und das BMBF.
 

Weitere Informationen bekommen sie unter: https://itea3.org/project/i2panema.html

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unsere Mitarbeiter: Achim Klukas, Maximiliane Remmert und Jens Leveling

 

Best Success Story Award für das Projekt Transforming Transport

23. Juli 2019

 

Der krönende Abschluss für ein Prestige Projekt: Bei dem Big Data Value PPP Summit in Riga (24. bis 26. Juni) konnte sich »Transforming Transport(TT)« gegen die anderen Finalisten der Top 5 Projekte durchsetzen und gewann den Best Success Story Award. Zusätzlich bekam das Projektteam die Gelegenheit, die Erfolgsstory der europäischen Big Data Community vorzustellen.

In dem EU-geförderten Projekt werden nachhaltige, innovative und effizienzsteigernde Transportmodelle von einem Konsortium aus 48 Organisationen aus 9 Ländern entwickelt. Die Abteilung Software & Information Engineering ist in dem Arbeitspaket »Dynamische E-commerce Netzwerke« involviert, für das sie die Software für den Datenaustausch zwischen den Projektpartner entwickelt hat. Die Abteilung Verkehrslogistik ist hier ebenfalls beteiligt, sie hat mittels Big Data Methoden Standortoptimierungen von Logistikdienstleistern in Griechenland durchgeführt. Gemeinsam haben die Abteilungen den Lead für die Data Governance und somit die Grundlage für ein sicheres Datenmanagement des gesamten TT-Projektes geschaffen.

Hier finden Sie mehr Informationen zu dem Logistik-Projekt »Transforming Transport« 

Ankündigung: Vortrag beim deutschen Logistik Kongress

10. Juli 2019

 

Der Deutsche Logistik Kongress findet in diesem Jahr vom 23. bis 25. Oktober in Berlin statt. Im Rahmen des Kongresses wird Jens Leveling, unser Teamleiter für Data Driven Logistics, einen Vortrag zum Thema »Künstliche Intelligenz in der Logistik – was steht hinter dem Hype?« halten.

Künstliche Intelligenz gewinnt in der Logistik stark an Bedeutung und wird von immer mehr Unternehmen in ihre operativen Systeme integriert. Genau das steht im Mittelpunkt des Vortrags. Es werden zahlreiche Fragestellungen hinsichtlich der Hintergründe und Möglichkeiten sowie Herangehensweisen der Künstlichen Intelligenz beantwortet und an potentiellen Anwendungsmöglichkeiten veranschaulicht. In dem Vortrag werden das Maschinelle Lernen und das Deep Learning als Teilbereiche der Künstlichen Intelligenz zusätzlich eingehend beleuchtet. Definitorisch ist Maschinelles Lernen ein Oberbegriff für die »künstliche« Generierung von Wissen aus Erfahrung. Dieser Forschung widmet sich aktuell das Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein Ruhr (ML2R). An dem Kompetenzzentrum beteiligt sind die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund sowie für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin, die Technische Universität Dortmund und die Universität Bonn. Das Kompetenzzentrum ist primär darauf ausgerichtet, die Technologien des Maschinellen Lernens im weltweiten Vergleich auf ein führendes Niveau zu bringen. Mehr zum Kompetenzzentrum gibt es auf der Internetseite: www.ml2r.de

Als kleine Besonderheit gewährt der Vortrag kleine Einblicke in aktuelle Anwendungsfälle in der Logistik. Im Fokus stehen die Bedeutung und Aufbereitung von Daten für aktuelle Lösungen und Konzepte

Nähere Informationen zum deutschen Logistik Kongress erhalten Sie auf: https://www.bvl.de/dlk

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter: Jens Leveling

PUZZLE® auf der transport logistic 2019

01. Juli 2019

 

Auf Einladung des PUZZLE®-Vertriebspartners Scapos war unser Mitarbeiter Norbert Weiß auf der transport logistic in München (4. - 7. Juni 2019) als Ansprechpartner vertreten. Er beantwortete hier vor allem technische Fragen von Vertreterinnen und Vertretern aus der Logistik, die sich vorstellen können, PUZZLE® in ihrem Unternehmen einzusetzen.

In unserer kostenlosen Onlinedemo können Sie sich einen Überblick über die Funktionen von PUZZLE® verschaffen.

Um eine noch unkomplizierte und nahtlosere Integration zu gewährleisten, wird PUZZLE® mit dem anstehenden Versionsupdate eine REST-API implementieren, mit der Daten direkt aus einer bestehenden ERP- oder WMS-Software von Unternehmen importiert werden können, so dass die manuelle Eingabe der Auftragsdaten nicht mehr notwendig ist. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Übersichtseite zu PUZZLE®.

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unser PUZZLE®- Team.

 

Empack 2019: KI im Mittelstand - vom Hype zur Realität

15. Mai 2019

 

Unser Mitarbeiter Jens Leveling hielt am 8. Mai einen Vortrag über künstliche Intelligenz, im Auftrag des Kompetenzzentrum Dortmund, auf der diesjährigen Empack.  

Im Vortrag erfuhren die Teilnehmenden wie künstliche Intelligenz funktioniert und Grundlagen des Machine Learning, das ein Ansatz von KI ist. Die Grundidee dabei ist die künstliche Nachbildung von natürlichen, sprich menschlichen, Lernvorgängen. Die dafür notwendigen neuronalen Netze werden in der Informatik nachgebildet. Darüber hinaus wurden die unterschiedlichen Grundlagen des Machine Learning, »supervised learning« »unsupervised learning« und »reinforcement learning«, im Vortrag genauer erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle der Daten. Diese sind häufig nicht in guter Qualität und nicht ausreichend semantisch beschrieben, was für viele Anwendungsfälle eine große Herausforderung darstellen kann. Um diese zu vermeiden sind viele Trainingsdaten, die aus Realsystemen oder aus synthetischer Generierung gewonnen werden können, erforderlich. Die Erzeugung solcher Daten basiert auf Symbolen bzw. Vorlagen oder der Bearbeitung von Realdaten, z.B. durch Verzerrung, Drehung oder Anpassung von Helligkeitswerten bei Bildern.

Weitere Informationen zu diesem Thema und dem Kompetenzzentrum »Digital in NRW« erhalten Sie unter www.digital-in-nrw.de.

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter Jens Leveling

 

Vortrag zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Logistik

15. März 2019 

 

Am 14. März präsentierte unsere Abteilung das Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen des vom Fraunhofer Center Textillogistik (CTL) initiierten Textillogistik-Forums. Der Impulsvortrag bot eine allgemeine Einführung in den Forschungsbereich KI und ging besonders auf Anwendungsfälle in der Logistik ein. Der Fokus lag hierbei vor allem drauf, wie Logistikprojekte mithilfe von KI-Technologien ihr volles Potenzial entfalten können.

Im Besonderen beleuchteten unsere Mitarbeiter die Rolle der Daten, die zum Trainieren einer Künstlichen Intelligenz notwendig sind. Die spezifische Beschaffenheit der benötigten Daten stellt häufig eine Herausforderung für Unternehmen dar, da die Art und Qualität der Daten oftmals entscheidend für die Ergebnisse der eingesetzten KI-Verfahren ist.

Angesprochen wurde vor allem die Nutzung von Bild- und Videodaten, um Beladungen und Beschädigungen zu erkennen. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet die Mensch-Maschine-Kommunikation mithilfe von maschinellen Lernverfahren und Sprachtechnologien. Ferner wurden Anwendungsbereiche im Rahmen autonomer Systeme und spezielle Anforderungen im Betrieb thematisiert. Im Anschluss an den Vortrag fand eine Besichtigung des Anwendungszentrums statt.

Das Publikum bekam von dem Vortrag sowohl eine prägnante Einführung in den Themenbereich als auch eine anwendungsbezogene Sichtweise geboten. In diesem Zusammenhang wurde konkret zusammengefasst, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Textillogistik notwendig sind, sowie welche kundenseitigen Erwartungen realistisch sind.

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter Jens Leveling

 

Vortrag: Die Arbeit von morgen in der Logistik

14. März 2019

 

Am 13. März fand bei der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve der Workshop zum Thema »IT-Sicherheit und Industrie 4.0. Kompetenzen für Mitarbeiter in einer neuen Arbeitswelt« statt. Unser Mitarbeiter Timo Erler referierte an diesem Tag über das Thema »Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft in der Logistik aus?«.
 
Der Vortrag bot einen Einblick in die Vielfältigen Prozesse und Anforderungen, die mit dem Wandel von Arbeit einhergehen. Welche Arbeitsbereiche sind überhaupt betroffen? Gibt es Prognosen für die Zukunft? Viele Unternehmen müssen sich mit widersprüchlichen Prognosen über die Zukunft der Arbeit auseinandersetzen. Dabei spielt der mögliche Stellenabbau aufgrund von Digitalisierung eine große Rolle, aber auch die gleichzeitige Schaffung neuer Arbeitsplätze. Daneben müssen neue und immer wichtiger werdende Arbeitsmodelle mitgedacht werden, wie flexiblere Arbeitszeiten oder bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Hierbei entstehen nicht nur für die Unternehmen neue Herausforderungen, sondern auch für die Politik. Themen wie Standortförderung oder Strukturausgleich seien hier genannt und die notwendige Förderung geringqualifizierter Arbeit.

Die Bedeutung sozialer Netzwerke, Smart Devices und Assistenzsysteme wurde ebenfalls im Vortrag genauer betrachtet. Wie lassen sich beispielweise Mensch und Technik im digitalen Netz vereinen und wie ist eine gute Organisation möglich? Hier setzt das Innovationslabor des Fraunhofer Instituts und der Technischen Universität Dortmund an. Das für 36 Monate angesetzte Projekt, dass vom BMBF geförderte wird, beschäftigt sich mit der Entwicklung Hybrider Dienstleistungen unter anderem in den Anwendungsfeldern Handel, Produktionslogistik oder Verkehr. All diese Bereiche werden in einem Anwendungszentrum gebündelt. Hierbei werden Mitarbeiter*innen in digitale Prozesse integriert und die Vernetzung der Akteure gesteigert. Schwerpunkt bei all diesen Abläufen ist die Fokussierung auf das jeweilige Unternehmen und dort anzusetzen, wo diese technologisch stehen.

Nähere Informationen bekommen Sie unter www.innovationslabor-logistik.de .

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter Timo Erler

PUZZLE auf der LogiMAT 2019

22. Februar 2019

 

Unsere Mitarbeiter Christian Olms und Max Magorsch stellten auf der diesjährigen LogiMAT in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Verpackungs- und Handelslogistik ein neues Exponat vor. Kernpunkt war hierbei ein Demonstrator, welcher einen kompletten Workflow darstellte - von der Dateneingabe über die Planung der Ladung durch PUZZLE® bis hin zum Packen der Versandkartons mithilfe des digitalen Verpackungsassistenten »PAsst« des Fraunhofer IML. Dabei wurde den Nutzern interaktiv – mittels Datenbrille oder LED Anzeige - dargestellt, wie Packstücke optimal in dem durch PUZZLE® ermittelten Versandkarton platziert werden sollen.

Neuartig war hierbei eine Erweiterung der etablierten Palettenoptimierungs-Software PUZZLE®. PUZZLE® erlaubt die Berechnung der optimalen Anordnung von Packstücken und die Auswahl eines passenden Ladehilfsmittels, wodurch die benötigten Transportkapazitäten exakt bestimmt und somit Transportkosten gesenkt werden können. Durch die Erweiterung kann nun auch die optimale Kombination der Verpackungseinheiten aus den gegebenen Möglichkeiten ermittelt werden. Zudem wurde PUZZLE® um eine neue Web-Service-Schnittstelle für die einfache Integration in beliebige andere IT-Systeme erweitert.

Besonders erfreulich war das starke Interesse eines gut informierten Fachpublikums. Besuchern unseres Messe-Exponats war PUZZLE® oftmals bereits bekannt, wodurch viel detailliertere Gespräche geführt werden konnten. Wir bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Interesse und freuen uns auf weitere anregende Gespräche!

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter Christian Olms.

Beginn des Projekts PlatonaM

26. Februar 2019

 

In diesem Jahr startete das Forschungsprojekt PlatonaM - Plattform-Ökosystem für innovatives Instandhaltungsmanagement durch Predictive Maintenance. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Förderlinie »Smarte Datenwirtschaft« gefördert und soll bis Ende 2021 laufen. Arkadius Schier, Mitarbeiter der Abteilung Software & Information Engineering, dient als einer der Ansprechpartner für das IML.

»Predictive Maintenance« bezeichnet die Optimierung von Instandhaltungsprozessen in der Industrie 4.0 und stellt heutzutage den Gold-Standard des Instandhaltungsmanagements dar. Durch die Erfassung von Maschinendaten kann frühzeitig  eingegriffen werden, um die Maschinen bedarfsgerecht zu warten und Ausfallzeiten zu minimieren. Hierfür sind intelligente Analyseverfahren notwendig, die eine dezidierte Risikoeinschätzung erlauben. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang eine sichere und rechtskonforme Datennutzung. Auch die steigende Komplexität von Hersteller-Kunden-Beziehungen spielt eine wichtige Rolle, sodass einheitliche Schnittstellen und ein angemessenes Ökosystem notwendig sind.

PlatonaM hat die sichere und rechtskonforme Nutzbarmachung von Maschinendaten zum Ziel, welche auf Basis eines innovativen Plattform-Ökosystems erfolgen soll. Auf diese Art und Weise werden die Datenschnittstellen reduziert, bisher verborgene Zusammenhänge aufgedeckt und die Prognose und Priorisierung von Instandhaltungsmaßnahmen verbessert.

Projektpartner aus der Wirtschaft sind zwei Softwareunternehmen sowie ein mittelständisches Unternehmen des Sondermaschinenbaus. Mit Forschungskompetenz stehen das Fraunhofer IML sowie die Universität Hohenheim zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://platona-m.technology/.

Für weitere Rückfragen kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter Arkadius Schier.