Supply Chain Operations

Effiziente Supply Chain Operations setzen auf innovative Technologien wie KI, Blockchain und Digital Twins. Trends wie Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit fördern transparente, resiliente und flexible Prozesse. Datengetriebene Analysen und vernetzte Systeme minimieren Risiken, steigern die Effizienz und ermöglichen eine zukunftssichere Gestaltung globaler Lieferketten.

Das Bild symbolisiert innovative Technologien wie KI, Blockchain und Digital Twins, auf die effiziente Supply Chain Operations setzen.
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Neue Technologien revolutionieren
globale Supply Chain Operations

Supply Chain Operations beziehen sich auf die Steuerung und Optimierung aller Prozesse entlang einer Wertschöpfungskette, von der Beschaffung von Rohstoffen über die Produktion bis zur Auslieferung an den Endkunden. Ziel ist es, bestehende Prozesse zu mehr Effizienz zu optimieren und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Dabei stehen integrierte Informationsflüsse, Automatisierung und Nachhaltigkeit zunehmend im Fokus.

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ist führend in innovativen Lösungen für Supply Chain Operations. Es entwickelt und integriert Lösungen und Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain und automatisierte Systeme, um Logistik und Lieferketten effizienter, nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Zu den aktuellen Projekten zählen beispielsweise der digitale Produktpass »GreenComplAI« zur nachhaltigen Supply-Chain-Transparenz sowie KI-gestützte Lösungen für den Shopfloor.

Unsere Dienstleistungen

Wir sehen das innovative Management von Supply Chain Operations als zentralen Bestandteil zur Optimierung der Rentabilität und Sicherung der Zukunftsfähigkeit.

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Ganzheitliche Unterstützung bei Supply Chain Operations

Unsere Leistungen umfassen sowohl fachliches als auch technisches Know-how zur Steuerung und Optimierung operativ geprägter Unternehmensbereiche entlang der Supply Chain:

  • Einkauf und Beschaffung: Beschaffungsoptimierung, strategisches Lieferantenmanagement, Automatisierung, Financial Supply Chain Management
  • Prozessoptimierung: Wertstromplanung, Mitarbeitendenschulungen, Engpassanalysen, Kennzahlenidentifikation und -einführung, Standardisierung, Schnittstellenoptimierung, Logistik- und Materialflussoptimierung
  • Ausschreibungsbegleitung: Anforderungsaufnahme, Anbieterauswahl, Begleitung des Vergabeprozesses
  • Ist-Aufnahme: Aufnahme und Analyse administrativer und operativer Prozesse, Datenanalyse, Nebenzeitanalysen, Kapazitätsbestimmung und Betriebsmittelbelegungszeiten, Wertstromanalyse, Schwachstellenanalyse
  • Standortplanung: Fabrik- und Lagerplanung, Materialflussplanung, Produktionslayoutplanung, Arbeitsplatz- und Betriebsmittelplanung

Prozessoptimierung entlang der Supply Chain

Digitale Technologien spielen eine zentrale Rolle bei der Prozessoptimierung, da sie Effizienz und Nachhaltigkeit fördern. Sie ermöglichen die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen, die Optimierung von Materialflüssen und die Kapazitätsplanung, insbesondere bei komplexen Systemen wie der Logistik oder der Produktion.

Durch den Einsatz von Technologien wie digitalen Zwillingen, KI-gestützten Analysen und Sensorik können Prozesse überwacht, Schwachstellen frühzeitig erkannt und datenbasierte Entscheidungen getroffen werden. Zudem reduzieren digitale Technologien den Wartungsaufwand, verbessern die Ressourcennutzung und schaffen Flexibilität, um auf Marktveränderungen schneller reagieren zu können.

Optimierung diese Kernprozesse der Logistik stehen im Fokus:

  • Bedarfsplanung (Demand Planning): Prognose und Abstimmung von Nachfrage und Ressourcen.
  • Beschaffung (Procurement): Auswahl und Management von Lieferanten sowie Materialbeschaffung.
  • Produktion (Production Planning): Planung und Umsetzung von Produktions- und Fertigungsprozessen.
  • Lagerhaltung (Inventory Management): Verwaltung und Optimierung von Lagerbeständen.
  • Transportmanagement (Transportation Management): Planung, Steuerung und Überwachung von Transportprozessen.
  • Auftragsabwicklung (Order Fulfillment): Sicherstellung einer effizienten Erfüllung von Kundenaufträgen.
  • Rückführungslogistik (Reverse Logistics): Organisation von Rücksendungen und Recycling.
  • Nachhaltigkeits- und Risikomanagement: Einsatz von Maßnahmen zur Resilienzsteigerung und Einhaltung von Umweltstandards.

Unser Angebot umfasst die umfassende Analyse und Optimierung Ihrer Wertströme, Materialflüsse und Schnittstellen, um Abläufe zu harmonisieren und Engpässe zu beseitigen. Wir unterstützen Sie bei der Einführung von Kennzahlen, der Standardisierung von Prozessen und der Schulung Ihrer Mitarbeitenden, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Mit gezielten Maßnahmen zur Produktionssteuerung und einer präzisen Schwachstellenanalyse schaffen wir die Grundlage für eine zukunftssichere und effiziente Prozesslandschaft.


»Eine ganzheitliche Betrachtung von Infrastruktur, Prozessen und der Zusammenarbeit aller Supply-Chain-Partner ist der Schlüssel, um Effizienzsteigerungen und Wertschöpfungspotenziale in der Logistik voll auszuschöpfen.«
Michael Lücke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IML im Forschungsfeld Supply Chain Operations

Digitalisierung im Einkauf: Zentrale Themen

Der analoge, operative Einkauf kann den komplexen Anforderungen des heutigen Supply Chain Managements nicht mehr flexibel begegnen. Er ist die Schnittstelle nach innen in das Unternehmen und nach außen zu den Partnern der gesamten Supply Chain. Mit Blick auf neue Technologien wird der operative Einkauf zunehmend digitaler und perspektivisch automatisierter. Dadurch eröffnen sich zudem neue Chancen für ein nachhaltigeres und transparenteres Handeln. Zentrale Themen, mit denen sich unser Team aus Forschenden in diesem Zusammenhang beschäftigt, sind unter anderem:

  • Beschaffungsoptimierung
  • Analyse der Einkaufsorganisation
  • Anforderungsanalyse der Auftragsabwicklung
  • Optimierung des Angebotserstellungsprozesses
  • Make-or-Buy Analysen
  • Standortplanung und Lieferkettennetzwerkoptimierung

KI in der Beschaffung

Die Forschung am Fraunhofer IML in Dortmund beschäftigt sich vor allem mit dem Einsatz von KI im Bestandsmanagement (automatischer Disponent)​, im operativen Einkauf (Bestellung) und im strategischen Einkauf und Lieferantenmanagement. Diese sieben Vorteile bringt der Einsatz von KI und den Einkaufsprozessen:

  1. Automatisierung und Optimierung: Prozesse effizienter gestalten durch automatisierte Datenverarbeitung und Workflows.
  2. Präzise Prognosen: KI erstellt genaue Preis-, Markt- und Bedarfsprognosen.
  3. Effizienzsteigerung: Optimierung bei Lieferantensuche, Bestandsmanagement und Bedarfsplanung.
  4. Risiko- und Einsparpotenziale: Erkennung von Risiken und Optimierungsmöglichkeiten bei Verträgen und Prozessen.
  5. Datenbasierte Entscheidungen: Unterstützt strategische Beschaffungsentscheidungen durch fundierte Analysen.
  6. Kostenreduktion: Unternehmensausgaben werden durch optimierte Strategien gesenkt.
  7. Transparenz: Schafft mehr Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit in Einkaufsprozessen.

Supply Chain Operation: Unsere Referenzen

Innovatives Logistik- und Einkaufskonzept

Das Projekt »LOUISE« hat den stationären Einzelhandel in Bottrop durch ein innovatives Logistik- und Einkaufskonzept unterstützt.

Eine digitale Plattform wurde entwickelt, die private Haushalte, Wirtschaft und Logistik miteinander vernetzt, um Waren und Dienstleistungen auszutauschen. Bestellte Waren wurden noch am gleichen Tag durch E-Lastenfahrräder oder E-Autos zu Kunden, zu einem Louise Point oder zu einer Paketstation geliefert.

Ein vierraädriges Lastenfahrrad aus dem Projekt Louise
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KI-Benchmarking von Nachhaltigkeitsdaten

Das Forschungsprojekt »GreenComplAI« entwickelt eine Lösung für die kontinuierliche Nachhaltigkeitsprüfung von Lieferketten, indem digitale Produktpässe, automatisierte Datenerfassung und KI-gestützte Plausibilitätsanalysen kombiniert werden. Es unterstützt Unternehmen dabei, ESG- und CSRD-Compliance sicherzustellen, Risiken zu managen und die Resilienz ihrer Lieferketten zu erhöhen.

Forschungsprojekt GreenComplAI

Digitale Produkt-Compliance am Fraunhofer IML: Eine Hand steuert ein futuristisches Interface mit KI-gestützter Datenanalyse, Prüfalgorithmen und Sicherheitskennzeichnungen zur effizienten Überwachung von Produkten und Lieferketten.
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Finanzinnovation für den Shopfloor

Das Forschungsprojekt »SiMBA« entwickelt ein intelligentes System für dynamische Preisgestaltung, das Kapazitäten, Marktbedingungen und Arbeitslasten kontinuierlich analysiert und Preise automatisch anpasst. Ziel ist es, Unternehmen zu ermöglichen, schneller und präziser auf Marktveränderungen zu reagieren, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in komplexen Lieferketten zu steigern.

Forschungsprojekt SiMBA

Datenexpert:innen am Fraunhofer IML entwickeln mithilfe von Echtzeit-Analysen, KI und dynamischen Preisstrategien innovative Dynamic-Pricing-Lösungen für effiziente Logistik- und Handelsprozesse.
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Hilfestellungen für die operative Logistik

Benötigen Sie Unterstützung bei der Optimierung klassischer, logistischer, tendenziell operativ geprägter Unternehmensbereiche?

Unser Team steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

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FAQ zu Supply Chain Operations

  • Supply-Chain Operations umfassen die Planung, Umsetzung und Überwachung aller Prozesse, die den Fluss von Waren, Informationen und Finanzen in der Lieferkette sicherstellen – von der Beschaffung bis zur Lieferung an Endkunden. Diese Prozesse zielen darauf ab, die Effizienz zu steigern und den Kundenwert zu maximieren.

  • Das Supply Chain Management umfasst strategische und operative Prozesse wie die Bedarfs- und Produktionsplanung, Beschaffung, Lagerhaltung, Logistik, Distribution sowie Nachhaltigkeits- und Risikomanagement. Es strebt die Optimierung der gesamten Lieferkette an, um Kosten, Zeit und Ressourcen besser zu nutzen.

  • Logistik konzentriert sich operativ auf den Transport, die Lagerung und die Verwaltung von Waren innerhalb eines Unternehmens. Supply Chain Management hingegen umfasst die strategische und ganzheitliche Steuerung aller Akteure und Prozesse entlang der gesamten Lieferkette, vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden.

  • Die 6 R der Logistik stehen für die Lieferung des richtigen Produkts, in der richtigen Menge, in der richtigen Qualität, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und zu den richtigen Kosten. Diese Prinzipien sichern eine effiziente Steuerung der Lieferprozesse in der Logistik.

  • Prozessoptimierung bedeutet, bestehende Abläufe entlang der Lieferkette systematisch zu analysieren, Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungen zu implementieren. Ziel ist es, Kosten zu senken, Abläufe effizienter zu gestalten und die Qualität sowie Kundenzufriedenheit zu steigern.

  • Einkauf 4.0 bezeichnet die digitale Transformation im Beschaffungswesen, die durch moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge (IoT) ermöglicht wird. Ziel ist es, den Beschaffungsprozess effizienter, transparenter und agiler zu gestalten.

  • Zu den Schlüsseltechnologien gehören Künstliche Intelligenz zur Datenanalyse, Blockchain für transparente Lieferketten und automatisierte Beschaffungssysteme. Diese Technologien helfen, Entscheidungsprozesse zu optimieren und Kosten zu reduzieren.