Als Dekarbonisierung wird im Wesentlichen die Reduktion von CO2 und langfristige Vermeidung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen verstanden. Durch sie werden Produktions-, Transport- und Handelsprozesse radikal neugestaltet. Übergeordnetes Ziel ist gemäß des ASI-Frameworks (Avoid, Shift, Improve), Emissionen zu reduzieren, indem Ressourcenverbrauch und die damit verbundenen Emissionen vermieden, Ressourcen effizienter oder anders im Rahmen nachhaltiger und zirkulärer Wertschöpfungssysteme genutzt werden.
Die Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit, verbunden mit der dringend notwendigen Transformation in Logistik und Mobilität erfordern innovative, wissenschaftlich fundierte Lösungen. Der Unternehmenserfolg misst sich dabei zunehmend an der Fähigkeit, energieeffiziente und klimaneutrale Prozesse umzusetzen, alternative Energieträger zu integrieren und Materialien mit geringerem ökologischem Fußabdruck einzusetzen und mittels zirkulärem Wirtschaften möglichst lange im Wertschöpfungskreislauf zu halten. Die Produktion und Distribution von Gütern ist nicht mehr allein durch verfügbare Technologien zu sichern: Entscheidende Erfolgsfaktoren sind die Verfügbarkeit von klimafreundlicher Energie, nachhaltiger Materialien und resilienter Lieferketten.