»Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche«

How to do the revolution

Pressemitteilung / 22.8.2016

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Sie wird die Wirtschaft und ihre bisherigen Geschäftsmodelle grundlegend verändern. Doch wie kann sie gelingen? Der »Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche« zeigt am 13. und 14. September 2016 anhand von Innovationen aus der Logistikforschung und innovativen Umsetzungen aus der Praxis, wie sich die Herausforderungen der Digitalisierung in erfolgreiche Produkte, Dienstleistungen und Prozesse umsetzen lassen.

Unter dem Motto »Future Logistics – How to do the revolution« treffen sich zum 34. Mal Experten und Brachenführer aus Wissenschaft und Wirtschaft, um beim vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr gemeinsam veranstalteten Kongress den Blick in die Zukunft der Logistik zu richten.

Vom digitalen Darwinismus bis zur Social Networked Industry: Das ZukunftsPlenum am ersten Kongresstag, 13. September, stellt Herausforderungen und Themen in den Mittelpunkt, die die Logistik in Zukunft angehen muss. Zum Auftakt gibt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, einen Einblick in »Die Welt nach der vierten industriellen Revolution« – jene Welt, in der Menschen und Maschinen im Sinne einer Social Networked Industry als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten. Im Anschluss eröffnet Michael Müller, Vorstandsvorsitzender bei Müller – Die lila Logistik AG, mit einer Keynote die Vortragsreihe namhafter Wirtschaftsvertreter. Philipp Hahn-Woernle, CEO bei viastore, stellt in seinem Vortrag die Frage, wie Industrie 4.0 und Mensch 1.0 zusammenpassen. Darüber hinaus präsentiert Dr. Christian E. Baur, CEO der Swisslog AG, das Thema Intralogistik 4.0. Weitere Themen sind unter anderem globale Supply Chains und Mobilität im digitalen Zeitalter.

Am zweiten Kongresstag, 14. September, widmet sich das Fraunhofer-Symposium »Future Logistics« dann der konkreten Realisierung von Industrie 4.0 in der Praxis. Fünf parallele Sequenzen geben einen Einblick in zentrale Themen der vierten industriellen Revolution. Mit Wegen des industriellen Datenaustauschs, bei denen der Besitzer auch Herr über seine Daten bleibt, beschäftigt sich etwa die Sequenz »Industrial Data Space – digitale Souveränität«. Die gleichnamige Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft arbeitet an der Entwicklung eines sicheren Datenraums für Industrie 4.0. Die Sequenz diskutiert in diesem Zusammenhang Einsatz- und Verwertungsszenarien.

Den »Transfer von Industrie 4.0 in die mittelständische Praxis« hat die Sequenz »Mittelstand 4.0« zum Thema. Anhand von Best-Practice-Beispielen werden geeignete digitale Migrations- und Transformationsstrategien vorgestellt und über die durchgängige Digitalisierung von Unternehmensbereichen diskutiert. Die Sequenz »Gütermobilität 4.0« erörtert derweil »Neue Transportangebote und Technologien« – vom autonomen Fahren über Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge bis hin zu Smart Transportation Logistics.

Die Sequenz »Retail Logistics 4.0« stellt Technologien für die Handelslogistik auf den Prüfstand: Wann lohnt sich der Einsatz von Augmented Reality oder Drohnen? Wie lassen sich Fahrerlose Transportsysteme sinnvoll einsetzen? Außerdem diskutieren Wissenschaftler und Industrievertreter, inwieweit eine vollautomatische Kommissionierung durch mobile Roboter die Zukunft der Intralogistik prägen wird. Darüber hinaus rückt die Sequenz »Arbeit 4.0 – Mensch-Maschine-Dialog« die Rolle des Menschen in einer Industrie 4.0 in den Fokus. Die Vision von einer Social Networked Industry mit einer Kommunikation und Kooperation zwischen Mensch und Maschine reicht dabei von der digitalen Entscheidungsunterstützung über Smart Devices als Mensch-Maschine-Schnittstelle bis hin zu digitalen Weiterbildungsmöglichkeiten.

Anmeldungen zum diesjährigen Zukunftskongress können online unter http://www.zukunftskongress-logistik.de/ vorgenommen werden. Dort ist auch das Programm erhältlich.