Rhenus Enterprise Lab

Eine Symbiose aus Theorie und Praxis

In dem gemeinsamen Enterprise Lab liegt der Fokus der Zusammenarbeit auf smartem Behältermanagement. Durch den Einsatz von NB-IoT-Technologien sollen im logistischen Bereich zentrale Steuerungs- und Erfassungstechniken kostengünstig und langlebig installiert werden.

Prototypen und Teilprojekte

In enger Zusammenarbeit konnten vielfältige, zukunftsprägende Produkte entwickelt werden.

Rhenus ITCPRO Füllstandssensor

Industrielle Entsorgungslogistik nachhaltig verändern 

Basierend auf der Time-of-Flight-Technologie (ToF) misst und überträgt der ITCPRO Füllstandssensor (= Intelligent Tracking Control Professional) eventgesteuert die Standhöhe von Datenschutz- und Wertstoffbehältern. Diese ermittelten Daten werden direkt im ERP-System des Dienstleisters verarbeitet, sodass die Abholung der Behälter pünktlich erfolgt. Somit können im Fall der Datenschutzbehälter die hohen Anforderungen der DSGVO eingehalten und im Fall der Wertstoffbehälter das Überfüllen verhindert werden.

Echtzeit-Datenübertragung dank moderner Kommunikation 

Die Echtzeitübertragung der Daten erfolgt dabei über den Mobilfunkstandard Narrow-Band IoT (NB-IoT), sodass die Dienstleistung unabhängig von der örtlichen Infrastruktur (WLAN) energieeffizient und sicher gewährleistet ist. So können Laufzeiten von bis zu 5 Jahren erreicht werden. Im gesamten Prozess sind somit ökonomische und ökologische Einsparungen von bis zu 30% möglich.

Aus der Entwicklung in die Serienproduktion 

Die Entwicklung des ITCPRO ist jedoch nicht exklusiv für Rhenus. Der smarte Füllstandssensor wird bereits seit 2022 von der Deutschen Telekom IoT GmbH in Serie produziert und ist für Interessierte auf dem Markt erhältlich. 

Datenschutz und Datenverarbeitung

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Making-of Rhenus Füllstandssensor

 

 

Smart Waste Management

Aufbauend auf dem Serienstart des ITC Pro haben die Enterprise-Lab-Partner Rhenus und Commerzbank AG entschieden, gemeinsam die gesamte Supply Chain vom Ping des Sensors bis hin zur automatisierten Abrechnung digital und transparent darzustellen und umzusetzen. Um diese Transparenz zu gewährleisten, wurde entschieden, die Daten dezentral, auch beim Kunden, zu speichern. Die Experten der Commerzbank schufen mit dem im Finanzwesen international bewährten, Distributed-Ledger Corda die Basis. Die Prozessdaten werden in Echtzeit und manipulationssicher in die Corda geschrieben und über sogenannte Smart Contracts validiert. Der Smart Contract überprüft dabei die Schreibberechtigung, die Richtigkeit, Zugehörigkeit und die Abhängigkeit der ankommenden Daten. Sind die im Smart Contract hinterlegten Bedingungen erfüllt, wird anschließend, vollautomatisch die Bezahlung der Dienstleistung ausgelöst. Sowohl die Bestätigung der Transaktion sowie die Rechnung werden dabei digital abgebildet.

Im nächsten Schritt können über die dezentrale Verfügbarkeit der Daten weitere Schritte der Supply Chain digitalisiert werden. Auch das Mahnwesen gehört damit der Vergangenheit an, da für nicht gedeckte Konten mit ausstehenden Zahlungsmodalitäten die Commerzbank als automatisierter Kreditgeber eintritt bzw. auftritt.