Verkehrsplanung und spezielle Transportlösungen

Holzlogistik - Entwicklung und Etablierung einer integrierten Rohstoffbereitstellungslogistik

Der Spitzencluster BioEconomy arbeitet seit 2012 an breitgefächerten Themengebieten zur Nutzung des Rohstoffs Holz. In Zeiten des Umdenkens hin zu einem schonenden Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen steht der Spitzencluster BioEconomy für innovative Lösungen im Sinne der Bioökonomie. Die Entwicklung neuartiger biobasierter Produkte erlaubt heute eine nahezu vollständige Kaskadennutzung des Rohstoffs Holz, im Speziellen Buchenholz, bevor dieser der energetischen Verwertung zugeführt wird.

Das Verbundprojekt „Holzlogistik – Entwicklung und Etablierung einer integrierten Rohstoffbereitstellungslogistik“ ist ein dreijähriges Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Spitzenclusterinitiative gefördert wird. Zu den Kooperationspartnern des Projektes zählen die Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Eickelmann Transport & Logistik GmbH & Co. KG und die ante-holz GmbH & Co. KG.

Holzlogistik - Entwicklung und Etablierung einer integrierten Rohstoffbereitstellungslogistik

Einordnung der Holzlogistik und deren Bestandteile in die Wertschöpfungskette Buchenholz.
© Foto Fraunhofer IML

Der Spitzencluster BioEconomy arbeitet seit 2012 an breitgefächerten Themengebieten zur Nutzung des Rohstoffs Holz. In Zeiten des Umdenkens hin zu einem schonenden Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen steht der Spitzencluster BioEconomy für innovative Lösungen im Sinne der Bioökonomie. Die Entwicklung neuartiger biobasierter Produkte erlaubt heute eine nahezu vollständige Kaskadennutzung des Rohstoffs Holz, im Speziellen Buchenholz, bevor dieser der energetischen Verwertung zugeführt wird.

Das Verbundprojekt „Holzlogistik – Entwicklung und Etablierung einer integrierten Rohstoffbereitstellungslogistik“ ist ein dreijähriges Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Spitzenclusterinitiative gefördert wird. Zu den Kooperationspartnern des Projektes zählen die Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Eickelmann Transport & Logistik GmbH & Co. KG und die ante-holz GmbH & Co. KG.

Buchenholz – Ausgangsrohstoff im Spitzencluster BioEconomy
© Foto Reinhard Schäfer / Fotolia.com

Projektidee

Die Holzlogistik bildet nach der Holzernte die Ausgangssituation für alle Bereiche der Holzindustrie. Eine optimale Beschaffungslogistik ist somit essentiell für alle nachfolgenden Schritte der Wertschöpfungskette.

Aktuell ist die Holzbereitstellungslogistik vor allem durch manuelle Datenerfassung, uneinheitliche Softwarelösungen und eine hohe Anzahl an Schnittstellen geprägt. Außerdem bestehen Optimierungspotentiale im Bereich der Holzlagerung und Holzbereitstellung. Das Verbundprojekt Holzlogistik setzt sich die Entwicklung eines integrierten Logistikkonzeptes zur Buchenholzbereitstellung zum Ziel. Hierfür werden kosteneffiziente Bereitstellungsstrategien für die verschiedenen Holzsortimente erarbeitet, zentrale und dezentrale Lagerstrategien zum Ausgleich saisonaler Schwankungen beim Bucheneinschlag gebildet und ein mesoskopisches Simulationsmodell zur Planung logistischer Prozesse in der Rohstoffbereitstellung entwickelt.

 

Projektziel

Die Projektpartner entwickeln und bewerten verschiedene Beschaffungs- und Bereitstellungsszenarien, konzeptionieren einen Rundholzplatz, eruieren die Funktionsanforderungen an die Simulationssoftware und setzen diese in ein Modell um. Hierfür werden systemvariable Kosten- und Leistungskenngrößen der Rohstoffbereitstellung analysiert.
Nach Projektende soll die Simulationssoftware für Unternehmen als Planungsinstrument zur kosteneffizienten Gestaltung der Rohstoffbereitstellungslogistik zur Verfügung stehen. Es können damit optimierte Bereitstellungsszenarien im mittelfristigen Planungshorizont berechnet, über Varianten vergleichbar gemacht und Einflussgrößen integriert werden.

 

Zusätzliche Informationen unter: http://www.bioeconomy.de/