Das Handwerk in Nordrhein-Westfalen umfasst 196.000 eingetragene Betriebe mit 1,2 Millionen Beschäftigten. Diese Betriebe installieren Wärmedämmung, erneuerbare Energien und innovative Heizsysteme. Sie tragen den Kern der umweltwirtschaftlichen Transformation. Ohne diese handwerklichen Leistungen gelingt Klimaschutz nicht.
Parallel wirken zwei Transformationen: digitale Technologien verändern Wirtschaft sowie Gesellschaft, Klimaschutz erfordert Klimaneutralität sowie den Ausbau der Umweltwirtschaft. Der Strukturwandel in NRW schafft dafür Erfahrungen, die das Projekt nutzt.
GreenCraft verfolgt das Ziel, diese Umweltwirtschaft durch ein digitales Service-Ökosystem zu stärken. Die Plattform bildet den Nukleus eines umweltzentrierten Geschäfts- und Betreibermodells. Sie bündelt Akteure, unterstützt Umweltprojekte von der Anbahnung bis zur Dokumentation und erhöht die Sichtbarkeit nachhaltiger Dienstleistungen. Der erhöhte Informationsgrad aktiviert zusätzliche Marktanreize für umweltwirtschaftliche Leistungen. Kooperationen zwischen Handwerk, Kammern und wissenschaftlichen Instituten ermöglichen Wissenstransfer in die Umweltwirtschaft.
Entscheider im Handwerksumfeld sehen sich mit komplexen Marktmechanismen konfrontiert. Umweltwirtschaftliche Projekte involvieren häufig mehrere Gewerke, unterliegen spezifischen Förderbedingungen und benötigen abgestimmte Zeitfenster. Bestehende Vermittlungsplattformen fokussieren auf Lead-Generierung sowie Preisvergleich und bieten keine projektbezogene Vernetzung, Qualitätssicherung oder Nachverfolgung von Umweltzielen.
Hier setzt GreenCraft mit einem gemeinwohlorientierten Plattformdesign an, das die Steuerungsziele der Umweltwirtschaft in NRW unterstützt. Das Vorhaben stärkt den Innovations- sowie Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen und folgt der Innovationsstrategie des Landes zur Umweltwirtschaft.