StöSi verfolgt das Ziel, die Resilienz in Binnen- und Seehäfen zu erhöhen. Die Studie richtet den Blick auf Störungen, die Hafenbetrieb sowie vor- und nachgelagerte Transportketten beeinträchtigen. Im Fokus stehen Binnenhäfen, für die bislang keine strukturierten Vorgaben zum Umgang mit Sicherheits- sowie Kontinuitätsrisiken existieren.
Das Vorhaben erfasst Anforderungen der Hafenbetreiber an Daten für kritische Prozesse. Es betrachtet Schnittstellen zu internen Stellen, Behörden, Einsatzkräften sowie Dienstleistern. Die Partner überführen diese Anforderungen in eine allgemeingültige Struktur und schaffen damit einen generischen Lösungsansatz. Dieser Ansatz liefert eine strategische Grundlage für Notfallpläne, Krisenmanagement in Häfen und Kontinuitätsstrategien im Sinne europäischer Pandemie- und Krisenpläne.
Der geplante Tool-Baukasten bündelt Betriebsdaten, störfallrelevante Informationen sowie Visualisierungen. Er unterstützt Havariekonzepte, Kontinuitätsmanagement in Häfen und Wiederanlaufprozesse. Der Ansatz deckt physische, klimabedingte sowie digitale Bedrohungen ab und bezieht KRITIS, NIS2 sowie weitere Vorgaben ein. StöSi stärkt die Resilienz in Binnenhäfen und hilft, Staus, Engpässe sowie Umschlagausfälle an Hafenstandorten zu vermeiden.