Im Mittelpunkt steht eine KI-gestützte DPP-Infrastruktur, die semantische Interoperabilität, Datenintegrität und Compliance entlang globaler Wertschöpfungsketten sicherstellt. Das Vorhaben reagiert auf den Bedarf an skalierbaren Systemen für den Digitalen Produktpass nach EU-Regulierung, insbesondere im Kontext der Ökodesignverordnung für nachhaltige Produkte (ESPR).
Die fachliche Herausforderung liegt in fragmentierten Datenquellen: ERP-, TMS- und Logistiksysteme, Lieferantenerklärungen, eCMR-Daten, Zertifikate, IoT-Sensoren sowie unstrukturierte Dokumente liefern Informationen in unterschiedlichen Formaten. ETHICA verbindet diese Quellen mit Legal Language Models, Retrieval-Augmented Generation, erklärbarer KI, temporalen Graph Neural Networks, Knowledge Graphs, SHACL-Validierung, EPCIS 2.0, GS1 Digital Link und weiteren Standards, die in der Logistik zum Einsatz kommen.
Ziel ist ein sicherer, interoperabler Rahmen, der regulatorische Anforderungen maschinenlesbar macht, ESG-Rückverfolgbarkeit stärkt und vertrauliche Geschäfts- sowie IP-Daten schützt.