DRIVE-KIT: Der Logistik KI Assistent für mobile Teams

Unternehmenswissen dort verfügbar machen, wo es gebraucht wird: mobil, mehrsprachig und per Text oder Sprache. Arbeitsanweisungen, Sicherheitsvorgaben, Kunden- und Standortinformationen: einfach fragen, per Text oder gesprochen, in der eigenen Sprache.

Wissen ist im Unternehmen da, nur selten dort, wo gearbeitet wird

Sie haben alles dokumentiert. Ladeanweisungen, Sicherheitsvorgaben, Zufahrten, kundenspezifische Abläufe. Nur liegt das alles in verschiedenen Dokumenten, Systemen oder Köpfen und die Person am Steuer steht vor dem Werkstor.

Was daraus folgt, kennen Sie: Suchen, Anrufen, Warten. Die Disposition beantwortet zum fünften Mal dieselbe Frage. Neue Kolleginnen und Kollegen tasten sich durch, internationale Beschäftigte noch mühsamer, weil die Unterlagen auf Deutsch sind.

Genau an dieser Stelle, zwischen Unternehmenswissen und operativer Arbeit, setzt DRIVE-KIT an. Es geht nicht um ein weiteres System, sondern um den kurzen Weg zur richtigen Information.

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So funktioniert der KI Assistent Logistik in drei Schritten

DRIVE-KIT ist ein am Fraunhofer IML entwickelter KI Assistent für die Logistik. Er macht unternehmensspezifisches Wissen mobil verfügbar. Der Einstieg ist bewusst schlicht:

  • Wissen bereitstellen: Ihre freigegebenen Dokumente und Informationen bilden die Wissensbasis.
  • Fragen stellen: Per Text oder Sprache, in der bevorzugten Sprache im Fahrzeug, an der Rampe, beim Kunden.
  • Antwort erhalten: Der Logistikassistent findet die passenden Inhalte aus der freigegebenen Wissensbasis und gibt sie verständlich zur konkreten Frage zurück.

Das Ergebnis: umgehende Antworten statt Rückfragen in Warteschleifen. Damit werden digitale Assistenzsysteme im mobilen Alltag zu aktiv genutzten Werkzeugen.

DRIVE-KIT stellt digitale Handbücher und Betriebsanweisungen für Fahrpersonal im ÖPNV mobil bereit.
© Vinzenz Neugebauer – Fraunhofer IML
Mobiler Zugriff auf Fahrzeugdokumente und Arbeitsanweisungen im Fahrerarbeitsplatz durch die DRIVE-KIT-App.
© Vinzenz Neugebauer – Fraunhofer IML
Fahrerin nutzt KI-gestützte Sprachassistenz auf dem Smartphone zur Informationsabfrage und Unterstützung im Busbetrieb.
© Vinzenz Neugebauer – Fraunhofer IML

Was Sie davon haben: KI Assistent Logistik im täglichen Betrieb

Weniger Rückfragen bei Disposition und Einsatzleitung
Wenn Informationen unterwegs direkt abrufbar sind, können wiederkehrende Rückfragen an Disposition und Einsatzleitung reduziert werden. Ihre Disposition kann sich um die Fälle kümmern, die wirklich Entscheidung brauchen.

Einarbeitung unterstützen
Neue Mitarbeitende finden selbst, was sie wissen müssen, statt jede Kleinigkeit zu erfragen. Das nimmt Druck von erfahrenen Kollegen und macht Onboarding planbarer.

Mehrsprachiger Zugriff auf Informationen
Fragen und Antworten funktionieren mehrsprachig. So erhalten auch Mitarbeitende, die nicht auf Deutsch arbeiten, einen leichteren Zugang zu freigegebenen Sicherheits- und Arbeitsinformationen.

Ein Stand für alle
Freigegebene Informationen können über definierte Wissensbereiche und Zugriffsrollen konsistent bereitgestellt werden.“ Wissensbereiche, Rollen und Zugriffsstrukturen sind heute vorhanden.

Ein klar abgegrenzter Einstieg
Statt mit einem großen Transformationsprojekt zu starten, setzen wir bei einem klar abgegrenzten Alltagsproblem an. So lässt sich der Nutzen in einem überschaubaren Anwendungsfall erproben.

Was heute schon geht

  • Mehrsprachige Wissensabfrage per Text und Sprache
  • Einbindung Ihrer unternehmensspezifischen Dokumente als Wissensbasis
  • Mobile Nutzung im operativen Alltag
  • Kundenspezifische Wissensbereiche, Rollen und Zugriffsstrukturen
  • Darstellung im Erscheinungsbild Ihres Unternehmens

Woran gemeinsam mit Praxispartnern gearbeitet wird:

kontextbezogene Informationsbereitstellung, Einbindung von Standort- und Auftragsinformationen, proaktive Hinweise, strukturierte Rückmeldungen aus operativen Prozessen sowie die Anbindung an Transportmanagementsysteme und weitere operative Systeme. Schritt für Schritt wird aus dem Wissensassistenten so eine kontextbezogene KI-Assistenz für operative Logistikprozesse.

Warum DRIVE-KIT liefert

DRIVE-KIT wird bereits unter realen operativen Bedingungen eingesetzt und gemeinsam mit Praxispartnern weiterentwickelt. Die in der Erprobung gewonnenen Anforderungen werden bei der Weiterentwicklung berücksichtigt. Für uns zählt der praktische Nutzen im operativen Alltag: Hilft die Lösung der Person, die gerade an der Rampe steht?

Einsatzfelder: KI Assistent für Logistik in Spedition, Entsorgung und Service

Passend ist DRIVE-KIT für Unternehmen mit vielen mobil arbeitenden Beschäftigten: Speditionen, Logistiknetzwerke, Hafen- und Terminalbetreiber, Entsorgungsunternehmen sowie Unternehmen mit eigenen Transport- oder Serviceprozessen.

Arbeits- und Sicherheitsinformationen
Arbeitsanweisungen, Sicherheitsvorgaben, Ladeanweisungen und betriebliche Standards mobil abrufbar. Genau der Punkt, an dem ein KI Assistent Fahrer wirklich unterstützt.

Kunden- und Standortinformationen
Zufahrten, Ansprechpartner, Lade- und Entladevorgaben, Besonderheiten einzelner Standorte: schnell abrufbar, statt mühsam zusammengetragen.

Operative Rückfragen
Bei Unklarheiten oder Abweichungen hilft DRIVE-KIT dabei, die passende Information aus Ihrer Wissensbasis zu finden.

Digitalisierung und KI in Speditionen betrifft nicht nur Planung und Abrechnung. DRIVE-KIT setzt gezielt an der operativen Arbeit unterwegs an.

Was Sie brauchen und was Sie erwarten können

Damit Sie realistisch planen können, drei klare Punkte:

 

  1. DRIVE-KIT nutzt die für den jeweiligen Anwendungsfall freigegebene Wissensbasis, um passende Informationen für die Antwort bereitzustellen. Vollständige, aktuelle und eindeutig formulierte Unterlagen sind eine wichtige Voraussetzung für passende Antworten.
  2. Kontextbezogene Funktionen, etwa die Einbindung von Standort- und Auftragsinformationen oder proaktive Hinweise befinden sich in Entwicklung. Heute planen Sie mit der mehrsprachigen Wissensassistenz, das Weitere kommt schrittweise dazu.
  3. Der Start funktioniert am besten mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall statt mit dem gesamten Dokumentenbestand.

So starten wir zusammen

Zuerst wählen wir einen klar abgegrenzten Anwendungsfall. Gemeinsam schauen wir, welche Nutzergruppen, Informationen und Prozesse sich besonders eignen. Danach wird DRIVE-KIT mit den relevanten Unternehmensinformationen eingerichtet und unter realen Bedingungen erprobt.

Fragen, die dabei üblicherweise auf dem Tisch liegen:

  • Welche Informationen brauchen Fahrerinnen und Fahrer besonders häufig?
  • Wo entstehen wiederkehrende Rückfragen?
  • Was ist für neue oder internationale Mitarbeitende besonders relevant?
  • Welche Unterstützung kann DRIVE-KIT im operativen Alltag konkret leisten?


Interesse an DRIVE-KIT?

Sie möchten wissen, wie DRIVE-KIT bei Ihnen eingesetzt werden kann?

Wir zeigen Ihnen die Anwendung in einer kurzen Live-Demo und besprechen gemeinsam einen passenden Anwendungsfall.

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Weiterführende Informationen

FAQ: Häufige Fragen zum KI Assistent Logistik

  • Die Antworten werden auf Basis der für den jeweiligen Anwendungsfall freigegebenen Wissensbasis erzeugt.

  • Fragen können in mehreren Sprachen gestellt und beantwortet werden, auch wenn die Unterlagen in einer anderen Sprache vorliegen. Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch und Türkisch wurden bereits im Anwendungskontext eingesetzt. Weitere Sprachen können nach Validierung ergänzt werden.

  • Vor allem Fahrerinnen und Fahrer sowie andere mobile operative Beschäftigte. Je nach Anwendungsfall werden Disposition, Einsatzleitung oder weitere operative Ansprechpartner eingebunden.

  • Der Pflegeaufwand lässt sich an die vorhandenen Prozesse im Unternehmen anpassen. Dokumente und Informationen können über eine Administrationsoberfläche gezielt bereitgestellt und aktualisiert werden. Alternativ kann DRIVE-KIT an bestehende Dokumentenmanagementsysteme angebunden werden, sodass freigegebene Inhalte automatisch als Wissensbasis genutzt werden können.

    Für den Einstieg empfehlen wir einen klar abgegrenzten Anwendungsfall mit den Informationen, die im operativen Alltag besonders häufig benötigt werden. So bleibt der Einführungs- und Pflegeaufwand überschaubar und der Nutzen wird schnell sichtbar.

  • Ja. Wissensbereiche, Rollen und Zugriffsstrukturen lassen sich kundenspezifisch einrichten, ebenso die Darstellung im eigenen Erscheinungsbild.

  • Die Wissensassistenz ist heute operativ nutzbar und wird bereits unter realen Bedingungen eingesetzt. Parallel werden mit Praxispartnern die kontextbezogenen Funktionen entwickelt.

  • Über einen abgegrenzten Anwendungsfall. Sprechen Sie uns an! Wir zeigen die Anwendung in einer kurzen Live-Demo und besprechen den passenden Einstieg.