Ausgangslage
Außenareale sind dynamisch: Markierungen ändern sich, Provisorien bleiben, Umbauten laufen neben dem Betrieb. Gleichzeitig sind genau diese realen Randbedingungen entscheidend, wenn autonome Systeme sicher und stabil funktionieren sollen.
Ziel
- Reale Umgebung präzise erfassen und virtuell verfügbar machen – über 3D-Scanning
- Eine belastbare Datenbasis für Digital Twin, Simulation und virtuelle Inbetriebnahme schaffen
- Risiken reduzieren und die Umsetzung im Betrieb besser absichern
Vorgehen
- Mobiles 3D-Scanning des Logistikhofs
- Aufbereitung der 3D-Scanning-Daten zur Nutzung als Digitaler Zwilling
- Einsatz des Zwillings zur Simulation, Validierung und virtuellen Inbetriebnahme eines autonomen Rangier-Lkw
Ergebnis
- Digitaler Zwilling des Logistikhofs als realitätsnahe Test- und Planungsumgebung
- Szenarien und Randbedingungen können vorab simuliert und bewertet werden
- Virtuelle Inbetriebnahme unterstützt den Übergang in den Realbetrieb und reduziert Überraschungen
Mehrwert
Risiken früh sichtbar machen
Engpässe, Konfliktpunkte und kritische Zonen werden in der virtuellen Umgebung erkennbar, bevor vor Ort investiert oder umgebaut wird.
Weniger Schleifen in Planung und Umsetzung
Die Umgebung liegt durch 3D-Scanning früh in einer Form vor, die für Simulation und Abstimmung taugt – statt über Wochen nachzubauen und zu korrigieren.
3D-Scanning-Daten als digitales Asset
Über den konkreten Use Case hinaus lassen sich die Daten z. B. für Produktionsplanung, Instandhaltung oder standortübergreifende Zusammenarbeit nutzen.
Übertragbarkeit
Das Vorgehen ist besonders relevant für komplexe Außenflächen wie Logistikhöfe, Produktionsareale und Frachtzentren – überall dort, wo 3D-Scanning die Grundlage schafft, um Automatisierung, autonome Fahrzeuge oder Digital-Twin-Ansätze zunächst in der Simulation zu bewerten und abzusichern.