Analyse der Etikettierprozesse

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG befasst sich im Kerngeschäft mit dem weltweiten Handel von Befestigungs-und Montagematerial, aber auch chemisch-technische Produkte.
Für den Export der chemischen Sparte müssen die Produkte vor Auslieferung in Landessprache mit den dort gesetzlich vorgegebenen Anwendungs-und Warnhinweisen umetikettiert werden. Der hohe manuelle Aufwand dieses Prozesses war vor allem u.a. dadurch begründet, dass eine hohe Verpackungsvariantenvielfalt vorliegt.

Grundlegendes Ziel war die Prüfung der Machbarkeit einer weitgehenden Automatisierung der Etikettierprozessefür den Export der chemischen Produkte. Ein Etikett sollte dabei für eine eingegangene Bestellung „just in time“ gedruckt und maschinell auf den Artikel aufgebracht werden.Hierzu galt es zunächst eine Analyse der bestehenden Situation, insbesondere der Verpackungsarten und Etiketten durchzuführen. Diese Aufgabe diente im Wesentlichen der Beantwortung der zwei Fragen:

  • Welche Produkte sind für eine Automatisierung geeignet?
  • Wie komplex wird eine Automatisierung der Etikettierprozessefür ein solches Spektrum?

Die Analyse des Produktspektrums ergab, dass allein eine Standardisierung der zylindrischen Produkte (Aerosoldosen, Kartuschen, Dosen, Flaschen, Eimer) zu einer verbesserten Teilautomatisierung von ca. 90% des betrachteten Absatzes führen kann. Unter Abschätzung der hierbei gewonnenen Effizienzersparnisse kann von erheblichem Investfür eine Vollautomatisierung des stark individualisierten Sortiments abgesehen werden.
Es wurde eine Empfehlung zu einer stufenweisen Reduktion manueller Etikettierprozessefür den Export chemischer Artikel unter Berücksichtigung von A-, B-und C-Artikeln ausgesprochen

Adolf Würth GmbH & Co. KG

Künzelsau-Gaisbach