Food Chain Management

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

© Marcel Leitner / www.bilderleben.at / www.photocase.com

Sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel stehen für den Verbraucher immer stärker im Fokus und stellen für Unternehmer der Lebensmittelbranche eine existenzielle Frage im Wettbewerb dar. Neben wachsenden Anforderungen an die einzelnen Akteure der Lebensmittelketten, vom Bauern, über Lebensmittelproduzenten, Transportunternehmen sowie Groß- und Einzelhändler, werden global organisierte Wertschöpfungsketten immer komplexer und dadurch intransparenter.

Diesen Herausforderungen nimmt sich das Food Chain Management (FCM) an, das die Kette der Lebensmittelherstellung, von der Rohstoffproduktion über Verarbeitung und Handel bis hin zum Verbraucher, als einen ganzheitlichen Prozess betrachtet, bei dem Lebensmittelsicherheit und -qualität sowie Rückverfolgbarkeit als wesentliche Aspekte behandelt werden.

 

Fraunhofer Allianz Food Chain Management

Die Allianz »Food Chain Management« verfolgt das Ziel die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse durch gemeinsame Projektarbeit in neue Produkte und Problemlösungen auf diesem Gebiet einfließen zu lassen. Von großer Bedeutung sind dabei neue Ansätze in der Lebensmittelsicherheit, Mikroelektronik und Logistik, die einfach in die gesamte Lebensmittelkette integriert werden können und möglichst eine hohe Wertschöpfung bei geringen Kosten aufweisen.

Die enge Verknüpfung dieser Disziplin lässt neue Kompetenzen und Forschungsansätze, sowohl auf technologischer als auch anwenderorientierter Basis entstehen. Dieser synergetische Ansatz zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit ist bisher einzigartig. 

Darüber hinaus ist die Fraunhofer Allianz »Food Chain Management« ein fachkundiger Ansprechpartner und Problemlöser sowohl für industrielle Partner und KMU als auch für institutionelle Fördermittelgeber auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

 

Agrologistics Support Center

Das Agrologistics Support Center (ASC) ist eine grenzüberschreitende Plattform, die den Austausch über neue Entwicklungen in der Food Chain zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen fördert.

Ziel ist die Vernetzung auf dem Gebiet der grenzüberschreitenden Forschung und Innovationsförderung im Bereich Agrobusiness, Food Chain Management und Logistik, die allen bestehenden Netzwerken und ihren Netzwerkpartnern offen steht.

Das ASC bietet Unternehmen aus Deutschland und den Niederlanden konkrete Leistungen, wie eine kostenneutrale Erstberatung zur Prozessoptimierung, dem Support bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von innovativem Technikeinsatz (Business Case) oder der Unterstützung bei Innovationsvorhaben. Die Leistungen stehen unter der übergeordneten Funktion, einen neutralen Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis zu gewährleisten.

Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind eingeladen, mit dem Agrologistics Support Center in Kontakt zu treten!

 

Forschungsprojekt WISA- Food Chain Management

Sichere und hochwertige Lebensmittel stellen für Unternehmen der Lebensmittelbranche eine existenzielle Frage dar. Vorhandene Analysetechnik wird jedoch nur in geringem Umfang genutzt, Informationen über Analyseergebnisse werden häufig nicht mit der Ware gemeinsam weitergleitet. Mobile und kostengünstige Schnellanalytik und einfache Datenübertragung können hier unterstützen. Aber vielen Unternehmen ist gar nicht bekannt, welche Technologien zur Verfügung stehen. Zielsetzung des Forschungsprojektes Food Chain Management war daher, neben der Technologieentwicklung für die Lebensmittelbranche auch die Schaffung eines IT-Systems zur Information über Anforderungen und möglichen Technologieeinsatz in der Food Chain.

Im Projekt wurde die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben. Dazu gehört z.B. der FreshScan, ein Scanner, mit dem das gelieferte Fleisch am Wareneingang auf Frische geprüft werden kann. Weitere Ansätze sind Reifegasmessungen bei Obst & Gemüse, um mit dieser Information die logistische Kette zu steuern. Gleichzeitig wurde eine webbasierte Wissensplattform erstellt, in dem die Vorteile eines Technologieeinsatzes in der Food Chain dargestellt werden.

Im April 2011 wurden erste Technologien im Fraunhofer IML in Dortmund in Form eines Demonstrators live erlebbar und den Zielgruppen des Projektes vorgestellt. Bei Interesse an Technologien und Prozessen entlang der Food Chain vereinbaren Sie einen Termin mit uns!

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