Forschungsprojekte
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
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Neben der Bearbeitung von Industrieprojekten liegt der zweite Schwerpunkt unserer Abteilung in der Logistikforschung. Nur wer forscht, kann innovative Konzepte für die Logistik entwickeln und seinen Industriepartnern zugänglich machen. Impulse für Forschungsfelder nehmen wir in unseren Industrieprojekten auf. Hierdurch stellen wir sicher, dass unsere Forschungsergebnisse immer einen direkten Nutzen für die Industrie generieren. Als wissenschaftliches Institut können wir damit Synergiepotenziale zwischen Industrie und Forschung in idealer Weise erschließen.
Folgend finden Sie einen Auszug aktueller Forschungsprojekte
RAN – RFID-based Automotive Network RAN
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert das Forschungsprojekt „RAN – RFID-based Automotive Network“ im Rahmen des Leuchtturmprojekts „Internet der Dinge“. RAN verfolgt das Ziel, neue Steuerungskonzepte für Netzwerke der Automobilindustrie zu entwickeln. Ein zentraler Punkt hierbei ist – neben der datentechnischen Verknüpfung der Unternehmen durch ein Infobrokerkonzept – die Erstellung von Prozess und Kommunikationsstandards, die der ganzen Branche zu Gute kommen sollen. Der Ansatzpunkt ist die netzwerkweite Nutzung der RFID-Technologie, die an unterschiedlichen Stellen bei den Projektpartnern eingeführt werden soll.
Projektpartner sind Automobilhersteller, Zulieferer, IT- und Softwareanbieter, Technologielieferanten und wissenschaftliche Einrichtungen. Zu den Industrieunternehmen zählen unter anderen Daimler, BMW, Bosch, DHL, IBM, SAP und Siemens. Die vollständige Darstellung des Konsortiums ist auf der folgenden Website einsehbar.
Die Aufgaben des Fraunhofer IML umfassen die Prozess- und Datenstandardisierung sowie die Entwicklung von logistischen Assistenzsystemen. Die Abteilung Unternehmensplanung legt dazu die Basis, indem systematisch Prozesse analysiert, optimiert und auf allgemeingültige Standards hin überprüft werden. Dazu werden neuste Werkzeuge der Prozessoptimierung eingesetzt. Die Projektbearbeitung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Supply Chain Engineering.
Ermittlung von Systemlastkomponenten und Systemlastgrenzen in robusten Distributionssystemen
Die Zielsetzung des Forschungsprojekts besteht darin Distributionssysteme zukunftsfähig und damit robust gegen Veränderungen äußerer Einwirkung zu gestalten. Als Grundidee wird dabei das Konzept maximaler Wandlungsfähigkeit verfolgt. Ohne großen Aufwand sollen Distributionssysteme an zukünftige Marktbedingungen ausgerichtet werden können. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Klärung des Systemlastbegriffs sowie dessen Bedeutung in Zusammenhang mit der Distributionslogistik. So werden im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) geförderten Projekts dezentrale Teilbereiche von Distributionssystemen untersucht, um deren Systemlastgrenzen zu ermitteln und eine umfassende Beschreibung der Systemlast und deren Ausprägungen zu erarbeiten. Im Kern wird dabei die Zielsetzung verfolgt, organisatorische Rahmenbedingungen so zu schaffen, technische Systeme so aufzubauen und IT-Unterstützung so anpassbar zu gestalten, dass sie nach Durchlauf unterschiedlicher Eskalationsstufen weitgehend unempfindlich gegen Systemlastveränderungen sind.
Für das Forschungsprojekt konnten mit dem Paketdienstleister DPD und dem Kabelsystem-dienstleister TKD zwei starke Anwendungspartner aus der Industrie gewonnen werden. Die Forschungsaktivitäten erfolgen dabei in enger Zusammenarbeit mit diesen Partnern, um die Fragestellung aus einer praxisorientierten Sichtweise zu untersuchen und so die unmittelbare Übertragung der gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in die unternehmerische Praxis zu gewährleisten.






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