Erweiterter Arbeitskreis

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

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© Thomas Heller

Der erweiterte Arbeitskreis (EAK) übernimmt die Funktion des Lenkungssauschusses, der bei relevanten Entscheidungen die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Anwendungen sicherstellt. Neben großen deutschen Chemieherstellern sind exemplarisch auch weitere Branchen vertreten, die Pumpen in Primär- und Sekundärprozessen betreiben (z. B. Stahlindustrie, Zuckerindustrie, Papierindustrie sowie kommunale Wasserversorger und Abwasserentsorger). Sie stehen daher auch stellvertretend für die große Anzahl von Betreibern anderer Branchen.

Die Mitglieder des EAK sind unmittelbar für mehr als 100.000 Pumpen zuständig. Basierend auf den Erfahrungen der EAK-Mitglieder werden relevante Pumpenausführungen und deren Hauptausfallursachen für die Untersuchungen im Rahmen des ReMain-Projekts zusammengestellt.

3. Sitzung des erweiterten Arbeitskreises

Die dritte Sitzung des erweiterten ReMain-Arbeitskreises fand im Juni 2009 beim Projektpartner KSB in Frankenthal statt.

Die Projektpartner nutzten die Sitzung, um den Status des Forschungsprojekts zu präsentieren und mit den Mitgliedern des erweiterten Arbeitskreises die Zwischenergebnisse und das weitere Vorgehen zu diskutieren.

Den Inhalt der Sitzung bildeten die folgenden Themen:

TOP 1: Einführung

  • Überblick über den ReMain-Projektfortschritt

TOP 2: Status des Forschungsprojekts

  • Vorstellung der für die Feldversuche ausgewählten Pumpen
  • Vorstellung der Infrastruktur und des Informations- und Signalflusses
  • Vorstellung eines Analysewerkzeugs als Applikation des Prozessinformationsmangementsystems

TOP 3: Vorstellung der ersten Ergebnisse aus der Datenanalyse

  • Erste Ergebnisse aus der systematischen Datenanalyse und Fallbeispiele
  • Ergebnisse aus der Analyse der Pumpenhistorien

TOP 4: Weiteres Vorgehen und voraussichtliche Ergebnisse

  • Diagnose und Restlebensdauerprognose
  • Begleitende Prüfstandversuche
  • Optimierung der Instandhaltung

2. Sitzung des erweiterten Arbeitskreises

Ende Februar 2008 fand beim Projektpartner Q-DAS in Weinheim die zweite Sitzung des erweiterten ReMain-Arbeitskreises statt.

Ziel der Veranstaltung war es, dem erweiterten Arbeitskreis den Fortschritt des Forschungsprojekts zu präsentieren.

Die Projektpartner berichteten über folgende Punkte:

TOP 1: Überblick über den ReMain-Projektfortschritt

  • Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse seit der letzten EAK-Sitzung im Januar 2007

TOP 2: Vorstellung des Chemierparks Marl und der Infrastruktur für die Datensammlung

  • Information über die Integration von zusätzlichen Sensoren und Messwertaufnehmern in die vorhandene Infrastruktur in Marl für die Gewinnung eines umfangreichen Datenpools

TOP 3: Strategie zur Restlebensdauerprognose

  • Präsentation erster Prognoseansätze für die Ermittlung der Restlebensdauer ausfallkritischer Pumpenbauteile

TOP 4: Eingesetzte Technologien (Sensoren, Signalverarbeitung, Auswertung)

  • Darstellung der Merkmalserzeugung auf Basis des Schwingungssensors efector octavis und der Auswertemöglichkeiten

TOP 5: Vorbereitung zu Prüfstand- und Feldversuchen

  • Vorstellung der Prüfstände der TU Kaiserslautern und eines ersten Diagnosewerkzeugs als Applikation des Prozessinformationssystems der Acrylsäureanlage in Marl

1. Sitzung des erweiterten Arbeitskreises

Die erste Sitzung des erweiterten ReMain-Arbeitskreises fand im Januar 2007 beim Projektpartner Infracor in Marl statt.

Im Rahmen dieser konstituierenden Sitzung wurden die Erwartungen der Projektpartner und der Mitglieder des erweiterten Arbeitskreises an das Projekt besprochen und die Ergebnisse der ersten Arbeitsschritte diskutiert.