Verbundforschungsprojekt ReMain
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
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ReMain - Reliability Centered Maintenance
Zuverlässigkeitsprognose von mechatronischen Pumpensystemen zur Ableitung restnutzungsdauerbezogener Betriebs- und Instandhaltungsstrategien
Laufzeit: 01.10.2006 - 30.04.2010
AKTUELLES: Abschlussbericht des ReMain-Projekts
Ausgangssituation
Mechatronische Pumpensysteme sind die treibende Kraft in fast allen Produktionsanlagen der verfahrenstechnischen Industrie. Sie sind die Schlüsselkomponenten, die in hohem Maße die Verfügbarkeit der Anlagen bestimmen, denn der Ausfall einer Pumpe hat in vielen Fällen auch den Stillstand der gesamten Anlage zur Folge und verursacht erhebliche Kosten. Viele Betreiber fordern daher eine Steigerung der Zuverlässigkeit dieser Anlagenkomponente. Ihre Zuverlässigkeit steht damit im besonderen Fokus der Instandhaltung.
Projektziel

Im Rahmen des Projekts soll allgemeingültig für mechatronische Pumpensysteme ein Verfahren entwickelt werden, das industrietauglich eine zuverlässige Diagnose und Prognose der Restlebensdauer bezüglich aller relevanten und prozesskritischen Ausfallursachen ermöglicht (vgl. Abbildung). Ebenfalls sollen die individuellen Umgebungs- und Betriebsbedingungen der betrachteten Systeme in dem Modell Berücksichtigung finden. Dies erfordert neben zusätzlichen Funktionen von Sensoren auch die Formulierung neuer Algorithmen zur Auswertung von Signalen.
Das zu entwickelnde Verfahren soll als Voraussetzung für die Einführung von Instandhaltungskonzepten dienen, die sich am konkreten Zustand des mechatronischen Systems Pumpe und dessen Komponenten orientieren und damit einen kostenoptimierten Betrieb von komplexen Produktionssystemen ermöglichen.
Ansprechpartner
Dr.-Ing. Dirk Kollmar, KSB AG, Frankenthal
dirk.kollmar@ksb.com
Dipl.-Kffr. Britta Kohlmann, Fraunhofer IML, Dortmund
britta.kohlmann@iml.fraunhofer.de
Förderung

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt aller Veröffentlichungen liegt bei den Autoren.
► Bundesministerium für Bildung und Forschung
► Projektträger Karlsruhe



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