»Volkswagen Innovationstag Logistik 2016«

»Bin:Go« von Volkswagen ausgezeichnet

Pressemitteilung / 21.12.2016

Mit der Drohne »Bin:Go« hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML am »Volkswagen Innovationstag Logistik 2016« am 22. November 2016 in Wolfsburg teilgenommen. Vor Ort überzeugte der rollende Flugroboter die Logistiker von VW: Sie ernannten das Fraunhofer IML zum Top-Innovator des »Volkwagen Scouting Logistikinnovationen«.

Um überhaupt am Innovationstag teilnehmen zu dürfen, musste die Drohne zunächst ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen: Die Jury wählte das Projekt des Fraunhofer IML unter insgesamt 128 Bewerbern aus. Das Auswahlverfahren für die Veranstaltung begann schon vor Monaten:  Alle Teilnehmer mussten zunächst Steckbriefe zu ihrer Innovation einsenden. Ein Entscheidungsgremium, besetzt mit Vertretern der Logistik des Volkswagen-Konzerns und des Instituts für Produktionsmanagement (IPM), wählte dann anhand der Steckbriefe zunächst 40 Unternehmen aus – die sogenannten »Selected Suppliers«. Mit »Bin:Go« schaffte es das Fraunhofer IML schließlich, die Vertreter des Volkswagenkonzerns und vom IPM auch in dieser Runde zu überzeugen und wurde zum »Nominated Supplier« gewählt. Damit sicherte sich die Drohne ihren Auftritt auf dem »Volkswagen Innovationstag Logistik 2016« in Wolfsburg. Dort überzeugte »Bin:Go« die VW-Logistiker: Das Fraunhofer IML wurde zum Top-Innovator ernannt.

»Bin:Go« löst schon jetzt einige Probleme, die der Einsatz von Drohnen bisher mit sich brachte. Normalerweise haben Drohnen einen sehr hohen Energiebedarf und dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit Menschen in einem Raum arbeiten. »Bin:Go« hingegen rollt den Großteil der Zeit und ist dadurch deutlich energieeffizienter. Zudem schützen die umlaufenden Streben sowohl die Rotoren im Inneren als auch die Mitarbeiter. Dadurch können mehrere Drohnen und Menschen in einem Raum arbeiten. In der Fabrik der Zukunft soll »Bin:Go« völlig autonom kleine, leichtgewichtige Güter transportieren. Den Transport erledigt die Drohne hauptsächlich rollend. Höhenunterschiede und potentielle Hindernisse kann sie fliegend überwinden. Das macht »Bin:Go« flexibel und skalierbar – ein bedeutender Vorteil gegenüber Konkurrenztechnologien wie Fördertechnik oder Rohrpost.