Funkstreifenwagen 2025

Mobilitätsstudie für die Polizei Niedersachsen

Pressemitteilung / 4.7.2016

Die Polizei Niedersachsen hat beim Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML eine Studie zur Mobilität der Polizei in Auftrag gegeben. Untersucht wird, wie sich die Rahmenbedingungen hierfür bis 2025 verändern werden, vor allem im Hinblick auf Kosten für Fahrzeuge und Kraftstoffe, neue Antriebstechnologien sowie Vernetzung und Digitalisierung.

»Die Polizei leistet unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft – Mobilität ist wiederum unverzichtbar für die Polizei. Sehr gern leisten wir aus Sicht der angewandten Forschung zur Untersuchung von Technologie-, Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit dieser wichtigen Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit«, erklärt Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML. Projektleiterin Isabella Geis ergänzt: »Nachhaltigkeit und neue Technologien bedeuten immer Chance und Risiko zugleich. Die Auswirkungen auf die Mobilität der Polizei stehen deshalb im Fokus unserer Studie.«

»Bei der Ausstattung unserer Polizei müssen wir versuchen, vor der Lage zu sein und nicht nur zu reagieren. Die Zusammenarbeit mit den Forschern des Fraunhofer IML gibt uns die Chance, die vielfältigen Fähigkeiten der Polizei auch bei zukünftigen Technologien optimal auszurichten und gleichzeitig dem Umweltschutz angemessen Rechnung zu tragen«, so Boris Pistorius, Niedersachsens Minister für Inneres und Sport.

Mobilität ist ein zentraler Baustein der polizeilichen Arbeit. »Denken wir an die Elektrofahrzeuge, die von der Polizei teilweise schon im Einsatz genutzt werden. In dem Bereich wird sich die Technik rasant fortentwickeln. Gleichzeitig muss aber auch klar sein: Die Polizei muss auch in Zukunft ihre Einsätze sicher, flexibel und bedarfsgerecht bewältigen können«, so Pistorius. Die Studie identifiziert relevante Trends für die polizeiliche Mobilität, insbesondere die Fahrzeugflotte, und leitet daraus eine Prognose der Entwicklungen für Funkstreifenwagen bis 2025 ab. Die Ergebnisse sollen der Polizei Niedersachsen als Grundlage für künftige Entscheidungen und Investitionsvorhaben im Hinblick auf einen zukunftsfähigen Fuhrpark dienen und weiteren Handlungsbedarf identifizieren. Erste Studienergebnisse werden voraussichtlich im Januar 2017 vorliegen.

 

Kontakt zur Studie:

Isabella Geis

Projektleiterin Mobilität

isabella.geis@iml.fraunhofer.de

Tel. 069 668 118 302