Grand Challenges: Antworten aus NRW

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Nordrhein-Westfalen präsentierte am 19. September 2012 auf einer »Grand Challenges« Konferenz in Brüssel seine Antworten auf die Herausforderungen von heute. »Managing complexity and ensuring supply – The Internet of Things in Logistics« war diesmal der thematische Rahmen, zu dem Vertreter des Landes NRW ihre Lösungsansätze vorstellten. Auf der Konferenz vertreten war auch Institutsleiter des Fraunhofer IML Prof. Dr. Michael ten Hompel. In einem Kurzvortrag erläuterte er die Zukunft des Internet der Dinge in der Logistik und den Beitrag des Fraunhofer IML bei dessen Entwicklung und Durchführung.

Die großen Herausforderungen, die »Grand Challenges« von heute, reichen vom Klimawandel über den Demografischen Wandel bis hin zur effizienten Nutzung von Ressourcen und Energie. Diese Herausforderungen erfordern die Bündelung von Kompetenzen und die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen einer gesamten Region. Die Konferenzreihe »Grand Challenges: Answers from North Rine-Westphalia« in der Landesniederlassung von NRW in Brüssel richtet sich an europäische Entscheidungsträger, denen NRW seine Lösungsansätze und Absichten vorstellen möchte.

Die Logistik verbindet im »Internet der Dinge« die virtuelle Welt mit der realen Welt der Waren. Eine Schlüsselanforderung ist dabei die Synchronisierung des Warenflusses mit dem Datenstrom. Insbesondere der Online-Handel und die damit verbundenen individuellen und komplexen Warensendungen, sind in hohem Maße von einer effizienten und innovativen Logistik abhängig. Das »Internet der Dinge« ist daher zu Recht eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Europäischen Union. Die Verbindung von Logistik mit dem Internet der Dinge hat bereits dazu beigetragen die Komplexität von logistischen Prozessen zu vereinfachen. Autonome Fahrzeuge und intelligente Objekte, die untereinander kommunizieren und ihren Transport selbstständig organisieren, zeigen, dass das Internet der Dinge im Kleinen bereits Wirklichkeit ist. Das langfristige Ziel ist die Entwicklung neuer logistischer Systeme und Lösungen um die Sicherheit und Effizienz von Warenflüssen zu garantieren. Nordrhein-Westfalen bietet dazu ein Netzwerk von Partnern in Industrie und Forschung.  Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML und die Technische Universität Dortmund sind dabei wichtige Partner im EffizienzCluster LogistikRuhr.