»RFID-based Automotive Network« (RAN)
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
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- © LHLK 2011
Im Rahmen des vom BMWi geförderten Verbundprojekts „RFID-based Automotive Network (RAN)“ wird das Ziel verfolgt, neue automotive Branchen-Standards zur Steuerung produktionslogistischer Prozesse entlang der Wertschöpfungskette auf Basis der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) zu schaffen. Im Projekt soll mit standardisierten Prozessen die Möglichkeit eines effizienten Informationsaustauschs mithilfe eines Infobrokerkonzepts für die gesamte Automobilindustrie geschaffen werden.
Das Fraunhofer IML ist mit der Abteilung Supply Chain Engineering Partner im Verbundprojekt und verantwortet die Standardisierung der Daten und Datenstrukturen sowie die Entwicklung von innovativen Assistenzsystemen für die Auftragssteuerung. Insbesondere letzteres soll die Partner in Liefernetzwerken in die Lage versetzen, echtzeitnah Transparenz über alle Materialflüsse zu schaffen, Abweichungen zu Plandaten rechtzeitig zu identifizieren, mögliche Handlungsoptionen zu bewerten und letztlich die resultierenden Prozesse effizienter zu steuern.
Das Projekt RAN genießt höchste Aufmerksamkeit in der Automobilindustrie und beim Wirtschaftsministerium. So verfolgen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler das Projekt mit großem Interesse und besuchten u. a. den RAN-Stand auf dem 6. Nationalen IT-Gipfel 2011 in München, um sich über die Fortschritte im Projekt zu informieren.



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