Potentiale des KV-Standorts Osnabrück

Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) befinden sich aktuell im Entscheidungsprozess zur Investition in einen KV-Terminal in Osnabrück. Im Rahmen einer Studie erarbeitete das Fraunhofer IML eine Entscheidungsunterstützung.

Infobrief Verkehrslogistik 1/2017

Analyse der Potentiale des KV-Standorts Osnabrück

Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) befinden sich aktuell im Entscheidungsprozess zur Investition in einen KV-Terminal in Osnabrück. Allerdings waren ihnen Geschäftspotentiale, Mengenströme sowie Synergiepotentiale noch unklar. Im Rahmen einer Studie erarbeitete das Fraunhofer IML eine Entscheidungsunterstützung. Um eine valide Entscheidungsgrundlage zu ermitteln, wurden als Grundlage die Bereiche Terminalanalyse, Marktsituation und Synergieeffekte mit dem Logistikstandort Dortmund ermittelt.

Im Detail wurden der Aufbau und die Konzeption des neuen Terminals untersucht und eine technisch-betriebliche und wirtschaftliche Plausibilitätsprüfung der Unterlagen durchgeführt. Auch wurde die Marktsituation im Großraum Osnabrück und Ruhrgebiet analysiert, Mengenströme auf Basis der Verkehrsverflechtungsdaten des Bundesverkehrswegeplans ermittelt sowie bestehende Relationen identifiziert und bewertet. Auf dieser Basis wurden die Einzugsgebiete der jeweiligen KV-Terminals ermittelt.

DSW21 steht hierdurch eine neutrale Studie zur Verfügung, die zum einen mögliche Implikationen und Synergiepotentiale zwischen den KV-Terminals in Dortmund und dem KV-Terminal Osnabrück qualitativ dargestellt und zum anderen auf Basis einer SWOT-Analyse Handlungsempfehlungen darlegt. Diese betreffen u.a. Hub-Strategien, Vernetzungen, Einzugsgebiete und potentielle Erweiterungen des KV-Angebots. Das Ergebnis dient dem Aufsichtsrat von DSW21 als Basis für die Investitionsentscheidung.