Mobilität und Umwelt

GENERATIONplus – Verkehrsmittelwechsel auf Bahnhöfen im großen Vergleichstest

Ausgangssituation:

Der GND e.V. (Generationen Netzwerk für Deutschland) und seine Marke GENERATIONplus sind eine Initiative des ADAC. GENERATIONplus engagiert sich für das zentrale Interesse der Menschen, ein Leben lang mobil zu sein. Angesprochen werden insbesondere Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Ihnen werden seriöse Informationen und Anregungen sowie Produkte und Angebote in hoher Qualität geboten. Unter dem Namen GENERATIONplus wird eine Website betrieben und das Magazin »move« herausgebracht. In beiden finden sich u.a. für die Zielgruppe relevante Tipps rund um die drei Themen-Blöcke Mobilität, Reise und Fitness sowie Reportagen und Informationen, Vorteilsangebote und Produkt- und Verbrauchertests. (Stand: 2013)

Der nachfolgend dargestellte Verbrauchertest untersuchte im Jahr 2013 die aktuelle Situation beim Wechsel des Verkehrsmittels im Zuge eines nationalen Vergleichstests in den Hauptbahnhöfen der 14 deutschen Städte mit über 500.000 Einwohnern.

Einführung und Methodik:

Allzu oft ärgern sich die Fahrgäste über »ihren« ÖPV (öffentlichen Personenverkehr). Doch woran hapert es genau? Das wollte der GND e.V. im Rahmen eines Vergleichstests zur Umstiegssituation an den Hauptbahnhöfen der 14 deutschen Städte mit über 500.000 Einwohnern ermitteln.

Mit der wissenschaftlichen Konzeption, Begleitung und Konsolidierung der Ergebnisse beauftragte der GND e.V. das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Projektzentrum Verkehr, Mobilität und Umwelt. Die Aufgabe der Erhebung und Durchführung des Tests übernahm die PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH. Die Verbundpartner sind unter dem Aspekt der interdisziplinären Erarbeitung der Projektinhalte aus den Bereichen Marktforschung, Qualitätsprüfung und Mobilität ausgewählt. Die Kompetenzen beider Unternehmen wurden synergiebringend verschmolzen.

Auf den Prüfstand kam der Verkehrsmittelwechsel in folgenden deutschen Großstädten: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bremen, Dresden, Leipzig, Hannover und Nürnberg.

Im Mittelpunkt stand dabei die Sichtweise des Reisenden bzw. Fahrgastes der Generation 50 plus.

Vorgehensweise:

Für den Vergleichstest wurden in jeder der ausgewählten Städte nach einem einheitlichen Schema Untersuchungen am Hauptbahnhof durchgeführt. Die Tester, die ausschließlich aus der Generation 50 plus kamen, waren mit einem Fragenkatalog, der per Smartphone zu bearbeiten war, und einer einseitigen Checkliste ausgerüstet. Die Erhebung wurde im Mai 2013 an Werk- und Feiertagen, d.h. 7 Tage die Woche in mehreren Schritten vorgenommen. Jeder Bahnhof wurde insgesamt zwei Mal an unterschiedlichen Tagen von verschiedenen Testern geprüft. Die Testdauer je Bahnhof betrug durchschnittlich 3-4 Stunden. Alle Tester wurden vor Testbeginn gleichzeitig in einem gemeinsamen Pretest geschult.

Arbeitspakete:

 • Kick-off-Meeting

 • Sekundäranalyse

 • Konzeptentwicklung und Entwicklung der Prüfkriterien

 • Schulung und Pretest

 • Anpassung der Checkliste und Vorbereitung der Erhebung

 • Erhebungsphase

 • Datenprüfung und Auswertung

 • Datenaufbereitung und Erstellung der Abschussberichte

 

Ergebnis:

In Zusammenarbeit mit der PB-Consult GmbH, hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Prien für den Auftraggeber GENERATIONplus, Daten für die Bewertung des Verkehrswechsels an den ausgewählten Hauptbahnhöfen erhoben und wissenschaftlich ausgewertet.

Die endgültige Bewertung und Ergebnisaufbereitung erfolgte nach den Kriterien:

 • Umstieg in Nahverkehrszug

 • Umstieg in ÖPNV

 • Umstieg in Taxi

 • Aufstiegshilfen

 • Gepäckservice

 • Komfort / Wartezeit

© Foto 08/2013 GND e.V., mit freundlicher Zurverfügungstellung des GND e.V in München