SCD − Supply Chain Design

Verbundprojekt Supply Chain Design

Wandlungstreiber wie kürzere Produktlebenszyklen, die Einführung neuer innovativer Produkte sowie die Erschließung neuer Märkte führen zu einer starken Dynamik in den Wertschöpfungsnetzwerken. Hieraus resultiert ein ständiger Anpassungsbedarf der Strukturen und Prozesse in den Netzwerken, um eine hohe Effizienz und Effektivität sicherzustellen. Auf Grund der hohen Komplexität der Gestaltungsaufgaben wird die Planung in der Praxis in voneinander getrennten Planungsinseln durchgeführt. Eine durchgängige Informationsbasis zur Gestaltung des Netzwerks ist heute in der Regel nicht vorhanden. Die Gestaltung der Supply Chain benötigt entsprechende Vorlaufzeiten für die Datenbeschaffung. In der weiteren Konsequenz kann es vorkommen, dass die Datengrundlagen für verschiedene Planungsaufgaben des Supply Chain Design variieren und es so zu einer nicht hinreichenden Abstimmung des Netzwerks kommt. Das Supply Chain Design kann den genannten Anforderungen auf diese Weise nicht gerecht werden, da eine ganzheitliche und durchgängige Lösung nicht möglich ist. 

Ziel

Im Rahmen des Vorhabens soll ein durchgängiger und ganzheitlicher Netzwerkgestaltungsansatz konzipiert werden. Hierzu werden die bestehenden Planungsprozesse der Anwendungspartner für das SCD analysiert. Es soll ein durchgängiger Planungsworkflow, der zur Vernetzung existierenden Planungsinseln geeignet ist, entwickelt und ein gemeinsames, durchgängiges Informationsmodell geschaffen werden. Die konzeptionellen Entwicklungen werden prototypisch in einer durchgängigen IT-Unterstützung auf Basis von permanent verfügbaren, „on-demand“ nutzbaren, modularen Gestaltungsdiensten umgesetzt. Insbesondere ist es Ziel des Vorhabens, die Methode der Simulation für das Supply Chain Design nutzbar zu machen. 

Innovation

Die Innovation des Projekts liegt in der Entwicklung von „on-demand“ nutzbaren, simulationsbasierten Gestaltungsdiensten und der der Entwicklung ausgewählter Standardbausteine für individualisierbare Logistische Assistenzsysteme. Die Gestaltungsdienste sind so schnell und bedarfsgerecht einsetzbar und werden zum Standardbaukasten von Logistiksoftwarebausteinen für individualisierbare Assistenzsysteme des Leitthemas Logistics-as-a-Service beitragen.

Partner

  • Daimler AG
  • Delphi Deutschland GmbH
  • Fraunhofer IML
  • Koenig & Bauer AG
  • LogProIT GmbH

Verbundprojektkoodination

Mustafa Karaman, Daimler AG

© Foto Fraunhofer IML

"Supply Chain Design" ist ein Forschungsprojekt des EffizienzCluster LogistikRuhr.