Verpackungsplanung

Ladungsträgermanagement

Ladungsträger sind aus den logistischen Prozessen in der Produktion oder dem Handel nicht wegzudenken. Bei einem hohen Grad an Standardisierung bieten sie vielfältige Potentiale sowohl in ökonomischer, als auch in ökologischer Sicht. Im Lebensmitteleinzelhandel äußert sich dies bspw. im deutlichen Trend hin zu Mehrwegsteigen im Obst & Gemüse-Bereich. In der produzierenden Industrie dagegen verursachen heterogene Verpackungsspektren, intransparente Prozesse sowie undefinierte Verantwortlichkeiten hohe Kosten und einen mangelhaften Service.

Die wesentlichen Zielsetzungen des Ladungsträgermanagements sind, die Sicherstellung der Verfügbarkeit mit einem Minimum an Ladungsträgern, die vollständige Transparenz über Mengenströme, Bestände und Bedarfe sowie die Reduzierung der Logistikkosten. Auf Basis dieser Ziele können Unternehmen vielfältige Nutzenpotentiale realisieren, welche erfahrungsgemäß zu einer Reduktion unnötiger Bestände um bis zu 50 %, einer Steigerung des Volumennutzungsgrades um die Hälfte sowie einen Rückgang von Schwund um maximal 80 % führt.

Zur Erreichung dieser Potentiale gibt es diverse Stellhebel: Sei es der Einsatz geeigneter Planungs- und Steuerungsmethoden, die Nutzung passender Softwaretools oder besondere Ladungsträgerkonstruktionen. Wir sind davon überzeugt, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz verschiedener Stellhebel zielführend ist. Die Schwerpunkte liegen dabei in den vier Bereichen Planung, Controlling, Operations- und Informationsmanagement.

Als neutraler Berater mit langjähriger Projekterfahrung in Branchen wie der Automotive Industrie, dem Maschinen- und Anlagenbau oder dem Handel verfügen wir über die Expertise, die Sie für die Reorganisation Ihres Ladungsträgermanagements benötigen. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Sprechen Sie uns an.

Ladungsträgermanagement-Studie 2010

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat Anfang 2010 eine Online-Umfrage zum Thema Ladungsträgermanagement in der produzierenden Industrie durchgeführt. Insgesamt nahmen an der Untersuchung 60 Unternehmen teil, der Großteil davon stammte aus der Automotive Industrie und dem Maschinen- und Anlagenbau.

Neben Kennzahlen zu den Strukturen von Ladungsträgerpools wurden in der Studie auch Details zur Ladungsträgerplanung, den Bereichen Controlling und Administration sowie Einschätzungen zu zukünftigen Trends und Entwicklungen untersucht.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Strategische Zielsetzungen im Bereich des Ladungsträgermanagements werden nur teilweise verfolgt und umgesetzt.
  • Inexakte oder kaum genutzte Methoden zur Planung und Steuerung von LT-Kreisläufen führen zu einer hohen Prozessintransparenz.
  • Die Zukunft des Ladungsträgermanagements liegt in modularen LT-Konzepten und der Verbesserung der Planungsmethoden.

Wir führen gerne weitere Studien durch – gerne auch für Sie! Sprechen Sie uns an.