IML-Forschung ist weltweit gefragt

Von Dortmund nach Santiago

Aktuelles / 9.11.2017

Nach neuesten weltweiten Schätzungen werden 70 bis 80 Prozent der derzeitigen Arbeitsplätze in den nächsten 20 Jahren nicht mehr existieren. Daher wird es von entscheidender Bedeutung sein, dass Unternehmen über die technologischen Instrumente zur Bewältigung dieser Veränderungen verfügen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren. Gleichzeitig muss sich das Bildungswesen auf den Paradigmenwechsel einstellen.

Diese Herausforderungen der digitalen Revolution thematisierten die VIII. Deutsch-Chilenischen Wirtschaftstage 2017, organisiert von der AHK Chile. Bei dem Event wurden konkrete Beispiele für industrielle Anwendungen in verschiedenen Branchen vorgestellt, womit er eine Plattform für Austausch und Networking zwischen Firmen, Institutionen und Experten bot.
Die Wirtschaftstage stellten in Deutschland entwickelte Technologien vor, und in Foren diskutierten Vertreter beider Länder u.a. über die digitale Transformation im Bergbau und die Bildung von Humankapital für die zukünftigen Herausforderungen der Industrie 4.0.

Jana Jost war im Auftrag des Innovationslabors und als Vertreterin des Fraunhofer IML vor Ort und erklärte: »In zehn Jahren wird es in der Logistik 65 Prozent selbstlernende Systeme geben, aber die menschliche Arbeitskraft wird auf alle Fälle weiter bedeutend an den produktiven Prozessen teilhaben.« In ihrem Vortrag »Selbstorganisierende Systeme – (R)evolution in der Logistik« stellte sie die Forschungsfelder des Fraunhofer IML vor und legte dabei ein besonderes Augenmerk auf die Integration von Mensch und Maschine.