Ein wirksames Hilfsmittel zur Prozessplanung und -verbesserung ist die Methode der Logistik-FMEA (Fehler-Möglichkeits- und -Einfluss-Analyse), eine Weiterentwicklung des bereits bekannten Verfahrens der FMEA. Das Fraunhofer-IML setzt sie ein, um mögliche Schwachstellen und Risiken schon während der Prozessplanung aufzudecken und logistische Systeme somit bereits vor der Realisierung abzusichern und zu verbessern.
Anwendung im Unternehmen
Kennzeichend für dieLogistik-FMEA ist die systematische Vorgehensweise. Die Ergebnisse sind dadurch in hohem Maße objektiv und reproduzierbar. Unter Leitung erfahrener Moderatoren des Fraunhofer IML legt ein interdisziplinäres Team aus Mitarbeitern betroffener Unternehmensbereiche die zu analysierenden Prozesse in der angemessenen Untersuchungstiefe fest und ermittelt potenzielle Fehler unter Einsatz kreativitätsfördernder Methoden.
Optimierungspotenziale nutzen
Durch den Einsatz der Logistik-FMEA können Logistikfehler bereits im Planungsstadium - aber auch bei der Überprüfung bereits realisierter Prozesse - erheblich reduziert und die Effizienz logistischer Prozesse deutlich gesteigert werden. Eine abschließende Bewertung offenbart das verbliebene Restrisiko und die erreichte Verbesserungsquote und bietet damit die Basis für die Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP).
Unternehmensstrukturen verbessern
Die Logistik-FMEA bietet sich insbesondere für Unternehmen an, bei denen die Erfüllung logistischer Ziele einen hohen Stellenwert hat. Das Fraunhofer IML kann dabei ein ausgereiftes und praxiserprobtes Hilfsmittel einsetzen.